VCI-Studie zu weltweiten Chemiemärkten 2010

Deutschland ist erneut Exportweltmeister von Chemikalien

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Die weltweite Chemieproduktion konzentriert sich auf wenige Länder

Weltweit wurden laut VCI 2010 Chemikalien im Wert von 3.140 Milliarden Euro hergestellt. In den letzten fünf Jahren ist der globale Chemieumsatz jährlich um über sieben Prozent gewachsen. Asien ist inzwischen der mit Abstand größte Chemieproduzent. 45 Prozent des weltweiten Chemieumsatzes wird von den asiatischen Ländern erwirtschaftet. Europa folgt mit knapp einem Viertel und Nordamerika mit einem Fünftel der Weltchemieumsätze auf Platz zwei und drei. Asien war von der Wirtschaftskrise 2009 deutlich weniger betroffen, profitierte aber vom jüngsten Aufschwung, so dass die Region ihren Weltmarktanteil weiter ausbauen konnte. Auch Lateinamerika konnte seine Position weiter verstärken, wenngleich auf deutlich geringerem Niveau. Die Verlierer von Weltmarktanteilen waren Europa und Nordamerika.

Im Krisenjahr 2009 waren die Chemieumsätze weltweit um über sechs Prozent eingebrochen. 2010 erholte sich der weltweite Chemieumsatz mit einem Plus von über 23 Prozent. Damit konnten global gesehen die Verluste der Krise nicht nur aufgeholt, sondern das Vorkrisenniveau konnte sogar klar übertroffen werden. Allerdings spielen Preis- und Wechselkurseffekte (alle Berechnungen erfolgen in Euro) bei den Umsatzwachstumsraten eine große Rolle.

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