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Geschäftszahlen 2016 Deutscher Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenbau in guter Verfassung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der deutsche Nahrungsmittelmaschinen- und Verpackungsmaschinenbau zeigt sich vor der Fachmesse Interpack in guter Stimmung. Die Hersteller können erneut auf ein Rekordjahr zurückblicken. Im vergangenen Jahr stellten die Unternehmen Maschinen und Anlagen im Wert von 13,3 Milliarden Euro her, ein Plus von 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr.

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„Unsere Branche weist seit Jahren eine positive Entwicklung auf und die deutschen Hersteller können erneut auf ein Rekordjahr zurückblicken“, sagt Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, anlässlich der Interpack 2017 in Düsseldorf.
„Unsere Branche weist seit Jahren eine positive Entwicklung auf und die deutschen Hersteller können erneut auf ein Rekordjahr zurückblicken“, sagt Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, anlässlich der Interpack 2017 in Düsseldorf.
(Bild: VDMA)

Düsseldorf – „Die derzeitige Entwicklung der Branche stimmt uns positiv, sodass wir für 2017 von einem Umsatzzuwachs für den gesamten Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen zwischen 3 und 4 % ausgehen", sagte Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen. Die Nachfrage aus dem Ausland ist der Motor der Branche. Ein großer Anteil der deutschen Produktion wird in mehr als 100 Länder weltweit geliefert, im vergangenen Jahr beliefen sich die Exporte auf 8,3 Milliarden Euro. Das waren knapp 4 % mehr als im Vorjahr.

Nach wie vor wichtigste Absatzregion ist Europa. 2016 exportieren die deutschen Hersteller Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im Wert von 4,1 Milliarden Euro, das entsprach der Hälfte der Gesamtexporte. Asien ist nach Europa die wichtigste Absatzregion für die deutschen Nahrungsmittelmaschinen- und Verpackungsmaschinenhersteller. 2016 gingen Maschinen und Anlagen im Wert von 1,4 Milliarden Euro in asiatische Länder. Das entsprach 17 % der deutschen Exporte.

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Nordamerika belegt Platz 3. Hier stiegen die Auslieferungen 2016 um 8 % auf 1,14 Milliarden Euro. Auf Rang 4 folgte Lateinamerika mit Auslieferungen in Höhe von 587 Millionen Euro, kurz dahinter Afrika mit 501 Millionen Euro. Wachstumsimpulse kommen zunehmend aus Schwellen- und Entwicklungsländern, deren Industrie auf-, ausgebaut oder modernisiert werden muss. Hier ist die Technisierung in der Produktion und der Verpackung der Produkte häufig noch auf einem niedrigen Niveau. Das Potential dieser Märkte ist aufgrund des Bevölkerungswachstums, der wachsenden Mittelschicht mit jungen, konsumfreudigen Menschen mit steigenden Ansprüchen an Sicherheit und Qualität der Nahrungsmittel und Getränke hoch.

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