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Abwassertechnik Deutsche Wasser- und Abwassertechnik weltweit erfolgreich

Redakteur: M.A. Manja Wühr

„Die globalen Megatrends Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit eröffnen dem Maschinenbau enorme Chancen.“ So die Markteinschätzung von VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse. Detaillierte Wachstumszahlen lesen Sie hier.

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VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse: „Die globalen Megatrends Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit eröffnen dem Maschinenbau enorme Chancen.“
VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse: „Die globalen Megatrends Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit eröffnen dem Maschinenbau enorme Chancen.“
(Bild: VDMA)

München – „In den ersten drei Monaten des Jahres 2012 verfehlte der Auftragseingang sein Vorjahresniveau um neun Prozent. Die Minusraten resultieren aus ungewöhnlich hohen Bestellungen im Jahr 2011. Und sie werden uns – das ist bereits absehbar – noch einige Monate begleiten“, erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse anlässlich der Eröffnung der IFAT Entsorga 2012. „Alles in allem dürfte der Bestelleingang im Maschinenbau dennoch bei tendenziell freundlicherem Klima spätestens zur Jahresmitte hin wieder auf Wachstumskurs einschwenken.“

Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate

Die Bestellungen für verfahrenstechnische Maschinen und Apparate verzeichneten in den ersten drei Monaten 2012 ein Wachstum von insgesamt 45 Prozent. Während die Aufträge von Kunden aus dem Inland um elf Prozent zurückgingen, stiegen die Orders aus dem Ausland um 61 Prozent. Die Aufträge reichten im Februar 2012 für eine Produktion von 9,2 Monaten. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA Fachverbands Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate lag die Kapazitätsauslastung bei den Herstellern der Wasser- und Abwassertechnik im März bei durchschnittlich 91 Prozent. Der Fachverband Verfahrenstechnische Maschinen prognostiziert für 2012 ein Wachstum von plus fünf Prozent.

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Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik

Die VDMA-Abteilung Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Rückgang. Insgesamt verfehlten die Bestellungen ihr Vorjahresniveau um sieben Prozent. Die Aufträge von Kunden aus dem Inland gingen um 23 Prozent zurück. Die Auslandsorders stagnierten. Die Aufträge reichten im Februar 2012 für eine Produktion von 9,3 Monaten. Die Branche rechnet für 2012 mit einem Wachstum von plus fünf Prozent.

Pumpen und Systeme

Die Bestellungen für Pumpen + Systeme erreichten im ersten Quartal 2012 mit einem Minus von zwei Prozent insgesamt fast das Vorjahresniveau. Die Aufträge von Kunden aus dem Inland gingen um sechs Prozent zurück, was größtenteils durch den Zuwachs der Orders aus dem Ausland um plus einem Prozent aufgefangen wurde. Die Aufträge reichten im Februar 2012 für eine Produktion von 3,4 Monaten. Die Kapazitätsauslastung bei den Herstellern dieser Branche lag im März bei 92,6 Prozent. VDMA Pumpen + Systeme prognostiziert für 2012 ein Wachstum von zwei Prozent.

Wasser- und Abwassertechnik

„Die Geschäftserwartungen für 2012 werden von der Mehrheit der VDMA-Unternehmen im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik positiv eingeschätzt“, erklärt Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate. Fast zwei Drittel der Unternehmen erwarten für das erste Halbjahr 2012 zunehmende Auftragseingänge. Von der ausgebuchten Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft erwarten die Unternehmen weitere Wachstumsimpulse. „Größter Auftraggeber für die Hersteller und Lieferanten der Branche sind die öffentlichen und privaten Ver- und Entsorger mit einem Auftragsanteil von 18 Prozent. Es folgen die Metallverarbeitende Industrie mit 13 Prozent und die Nahrungs- und Genussmittel incl. der Getränkeindustrie mit 12 Prozent. Dies ergab eine Umfrage des Verbandes im Vorfeld der IFAT Entsorga. „2011 wuchs die Produktion der Branche um 18 Prozent auf 983 Millionen Euro“, so Clemens.

Exportemärkte

„Die Unternehmen konnten ihre Exporte 2011 auf 773 Millionen Euro erhöhen. „Eine Steigerung um 16 Prozent“, so Clemens. Weltweit stärkste Exportmärkte 2011 waren Russland mit 73 Millionen Euro, gefolgt von China mit 50 Millionen Euro, den USA mit 43 Millionen Euro, Frankreich mit 38,5 Millionen Euro und Italien mit 33,7 Millionen Euro.

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