Exporte Wasser-/Abwassertechnik Deutsche Unternehmen tun sich schwer, können sich aber behaupten

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die deutschen Unternehmen von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung verzeichneten bei den Ausfuhren im Jahr 2014 in schwierigem Marktumfeld einen geringen Zuwachs in Höhe von 0,5 %.

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Die 10 wichtigsten Absatzmärkte für Wasser- und Abwassertechnik
Die 10 wichtigsten Absatzmärkte für Wasser- und Abwassertechnik
(Quelle: VDMA)

Frankfurt – Trotz des drastischen Rückgangs der Exporte nach Russland um rund 35 % konnten die deutschen Anbieter von Wasser- und Abwassertechnik damit das hohe Exportniveau halten. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte insgesamt auf rund 950 Millionen Euro gegenüber rund 945 Millionen Euro (2013).

In der Rangfolge der weltweit stärksten Exportmärkte steht China mit 90,5 Millionen Euro (plus 30,4 %) vor Frankreich mit 69,8 Millionen Euro (plus 13,1 %) und Russland (der bisherigen Nummer 1) mit 69,5 Millionen Euro.

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Die EU-28 bleibt nach wie vor die wichtigste Abnehmerregion für die deutschen Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik. Die Exporte in diese Staaten stiegen insgesamt um 7,6 % auf 399 Millionen Euro.

Wesentliche Exportanteile entfielen auf den asiatischen Markt mit 196 Millionen Euro (plus 8,7 %), die anderen europäischen Staaten mit 147 Millionen Euro (minus 22,4 %) und den Nahen/Mittleren Osten mit 71 Millionen Euro (plus 22,5 %). Damit hat sich diese Exportregion noch vor die Region Nordamerika geschoben, in der ebenfalls ein Rückgang der Exporte zu verzeichnen war (53 Millionen Euro, minus 14,2 %).

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