Pumpen Deutsche Pumpenhersteller blicken optimistisch in Zukunft

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Wie der VDMA-Fachverband Pumpen + Systeme anlässlich der Ifat vermeldete, rechnen die deutschen Pumpenhersteller mit einem Umsatzwachstum von 1 % für 2014 und damit mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Im Vorjahr konnten die Pumpenhersteller ihre Umsätze um 2 % steigern.

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Die gute Stimmung der Pumpenhersteller war auch auf der Ifat 2014 in der "Pumpenhalle" A6 greifbar.
Die gute Stimmung der Pumpenhersteller war auch auf der Ifat 2014 in der "Pumpenhalle" A6 greifbar.
(Bild: Messe München)

München, Frankfurt a.M. – Die Bestellungen für Pumpen und Systeme lagen im ersten Quartal dieses Jahres 3 % im Plus im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufträge von Kunden aus dem Inland stiegen um 4 %, die ausländischen Orders um 2 %. Auch im Gesamtjahr 2013 lagen die Bestellungen für Pumpen + Systeme mit einem Minus von 1 % nur leicht unter dem Vorjahresniveau.

Im Gesamtjahr 2013 exportierten die deutschen Pumpenhersteller Waren im Wert von 5,1 Milliarden Euro. Mit insgesamt 60 % der Ausfuhren bleibt Europa wichtigster Absatzmarkt für deutsche Flüssigkeitspumpen. Asien macht etwa ein Fünftel des Absatzes aus, nach Nordamerika gehen 9 % der Exporte. Wichtigste Abnehmerländer 2013 aus deutscher Sicht waren China, USA, Tschechien, Russland und Frankreich.

Die Aufträge reichten im Februar 2014 für eine Produktion von 4,4 Monaten. Die Kapazitätsauslastung, ein Indikator für die Auftragspolster, lag bei den Herstellern dieser Branche im April 2014 bei 78,5 %.

Die Hersteller von Pumpen und Systemen wollen die Energieeffizienz erhöhen und Lebenszykluskosten minimieren. Denn Entscheidungsgrundlage für Investitionen seien nicht mehr allein die Anschaffungskosten, der Blick auf die Kosten während der gesamten Lebensdauer einer Anlage werde immer wichtiger, so der VDMA-Fachverband. Im Fokus stehen vor allem die Ausgaben, die der Energieverbrauch verursacht. Aber auch der Wartungsaufwand sowie die Entsorgung und Wiederaufbereitung der eingesetzten Materialien zu wiederverwertbaren Rohstoffen finden hier Berücksichtigung.

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