Konjunkturumfrage Deutsche Mikro- und Nanotechnik-Branche sieht konjunkturelle Trendwende eingeleitet

Redakteur: Udo Schnell

Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 zeichnet sich in den Branchen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien jetzt die konjunkturelle Trendwende ab. Dies hat der Branchenverband

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Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 zeichnet sich in den Branchen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien jetzt die konjunkturelle Trendwende ab. Dies hat der Branchenverband IVAM e.V. Fachverband für Mikrotechnik, Dortmund, bekanntgegeben. Demnach lief das Geschäft für gut die Hälfte der deutschen Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 besser als erwartet.

Die Unternehmen schauen optimistisch auf das zweite Halbjahr und erwartungsvoll auf das Jahr 2011, heißt es weiter. Über 100 Unternehmer aus Deutschland äußerten sich in einer Umfrage des Fachverbandes zu ihrer aktuellen Stimmungslage.

Geschäft ist im ersten Halbjahr gut gelaufen

Nach anderthalb Jahren, die von Umsatzeinbußen, Auftragsund Produktionsrückgängen überschattet waren, seien die Erwartungen für 2010 Anfang des Jahres noch verhalten gewesen, führt der Verband aus. Jetzt äußerten sich nicht wenige Geschäftsführer positiv überrascht darüber, wie gut das Geschäft im ersten Halbjahr gelaufen ist. In einzelnen Fällen seien Umsatzsteigerungen bis 15% gemeldet worden. Manche Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen haben den Angaben zufolge beim Umsatz und beim Auftragseingang den Stand vom ersten Halbjahr 2008 wieder erreichen oder sogar übertreffen können.

Geräte für die Halbleiterproduktion besonders gefragt

„Frühere Kunden kommen jetzt von sich aus wieder“, schildert ein Unternehmensvertreter seine Erfahrungen. Besonders stark ist, wie es weiter heißt, derzeit die Nachfrage nach Geräten für die Halbleiterproduktion. Hersteller, die neue Geräte auf den Markt bringen, profitieren davon.

Laut Umfrage verlief für etwas mehr als die Hälfte (52%) der Unternehmen das Geschäft im ersten Halbjahr 2010 besser als erwartet, für ein Drittel (33%) genauso wie erwartet und für 15% schlechter als erwartet. Positive Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es vor allem beim Auftragseingang. Dabei konnten sich 64,9% der Unternehmen verbessern. Auch bei der Produktion und beim Absatz lief es laut IVAM bei mehr als der Hälfte der Befragten besser als im Vorjahr. Kritisch sei nach wie vor die Unternehmensfinanzierung: Die Lage ist zwar bei mehr als der Hälfte (58,8%) der Unternehmen stabil geblieben, bei 14,4% aber sogar schlechter geworden.

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