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Entwicklung Kunststoffbranche Deutsche Kunststoffindustrie blüht auf

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Kunststoffbranche wächst, gedeiht und blickt optimistisch auf das Jahr 2017. Das Konjunktur-, Investitions- und Beschäftigungsklima ist freundlich wie selten, so der Branchendienst KI – Kunststoff Information. Zudem folgt das Hoch auf einen schon positiven Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2016.

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Der Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2016 entsprach den positiven Erwartungen.
Der Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2016 entsprach den positiven Erwartungen.
(Bild: Kunststoff Information / KI Dialog)

Bad Homburg – An der aktuellen Umfrage zur Kunststoffkonjunktur haben sich 539 Unternehmen beteiligt. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.

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Für das zweite Halbjahr 2016 meldeten 41 % der Unternehmen einen gegenüber dem ersten Halbjahr verbesserten Geschäftsverlauf. Erwartet hatten dies zur Jahresmitte nur 37 %. 20 % berichteten von einer negativen Entwicklung, befürchtet hatten dies 17 %. Für das erste Halbjahr 2017 zeigt sich die Branche ausgesprochen optimistisch. 51 % der Befragten rechnen mit einer positiven Geschäftsentwicklung, nur 10 % mit einer rückläufigen.

Höhere Investitionen geplant

Die positive Einschätzung spiegelt sich auch in der Investitionsplanung wider. 41 % der Unternehmen planen im laufenden Jahr höhere Investitionen. Ein so hoher Anteil wurde zuletzt 2007 verzeichnet. Auch der Arbeitsmarkt profitiert weiterhin von der guten Entwicklung der Kunststoffbranche. In der zweiten Hälfte 2016 hatten 33 % der Unternehmen die Beschäftigtenzahlen erhöht, 13 % reduzierten den Personalbestand. Diese Entwicklung wird sich im ersten Halbjahr 2017 fortsetzen. Hier planen 33 % weitere Neueinstellungen, während nur 9 % mit Personalabbau rechnen.

Der hohe Personalbedarf wird für die Branche gleichzeitig zur Belastung. Unter den Themen, die die Befragten als größte Herausforderungen betrachten, wurde die Personalsuche erstmals an dritter Stelle genannt. Die größten Herausforderungen sind, wie in den Vorjahren, die Durchsetzung der Verkaufspreise sowie die Höhe der Materialkosten.

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