Biotech Deutsche Biotech-Branche auf stabilem Wachstumskurs

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Umsatz, Forschungsausgaben und Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Biotech-Branche gestiegen sind. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Biotechnologie-Report 2012 von Ernst & Young. Zudem macht sich die Branche immer unabhängiger von Risikokapital.

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Siegfried Bialojan, Ernst & Young: „Die Biotech-Branche nimmt als Innovationsmotor weiter Fahrt auf – und diese Innovationen werden zunehmend aus dem operativen Cash Flow bezahlt.“
Siegfried Bialojan, Ernst & Young: „Die Biotech-Branche nimmt als Innovationsmotor weiter Fahrt auf – und diese Innovationen werden zunehmend aus dem operativen Cash Flow bezahlt.“
(Bild: Ernest & Young)

Frankfurt a.M. – Im Jahr 2011 konnten Biotech-Unternehmen, die ihren Stammsitz in Deutschland haben, ihren Umsatz um zehn Prozent auf 1,09 Milliarden Euro steigern. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg um vier Prozent auf gut 10 000 – während die Anzahl der Unternehmen mit 397 leicht unter dem Niveau des Vorjahres (403) lag. Dieser stabile Aufwärtstrend ist trotz deutlich verschlechterter Finanzierungszahlen zu beobachten: Der Zufluss von Kapital verringerte sich um 71 Prozent von 441 auf 130 Millionen Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt der 13. deutsche Biotechnologie-Report der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young.

Im Vergleich zum Jahr 2010 stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) um vier Prozent auf 783 Millionen Euro. „Die deutsche Biotech-Branche hat sich 2011 in einem insgesamt günstigen wirtschaftlichen Umfeld stabil positiv entwickelt. Alle wichtigen Kennziffern zeigen in die richtige Richtung“. Positiv wertet Siegfried Bialojan, Leiter des Life Science Industriezentrums bei Ernst & Young und Autor der Studie, vor allem, dass die Verluste um fünf Prozent auf 437 Millionen Euro reduziert werden konnten, während gleichzeitig die F&E-Investitionen erhöht wurden. „Die Biotech-Branche nimmt als Innovationsmotor weiter Fahrt auf – und diese Innovationen werden zunehmend aus dem operativen Cash Flow bezahlt“, stellt Bialojan fest.

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