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Metalldetektoren Detektierbare Kunststoffe schaffen Sicherheit in der Lebensmittelproduktion

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Im Rahmen seiner Kugel- und Gelenklagerserien bietet Igus Produkte an, die aus schmierfreien und Kunststoffen bestehen, die auch von Metalldetektoren aufgespürt werden können.

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Der neue Hochleistungskunststoff wird auch von Metalldetektoren gefunden.
Der neue Hochleistungskunststoff wird auch von Metalldetektoren gefunden.
(Bild: Igus)

In Betrieben der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie gehören Metalldetektoren inzwischen zum Standard. Sie registrieren jedes metallisch leitfähige Teilchen, das aus der Produktionsumgebung stammt. Anschließend kann die Ware schnellstmöglich aussortiert werden. Doch wie können Kunststoffpartikel aufgespürt werden? Das war auch die Frage, die sich Entwickler des Kölner motion plastics-Spezialisten igus stellten. Die Lösung war schließlich die Entwicklung eines speziellen Hochleistungskunststoffs, der mit gängigen Methoden der Metallsuchtechnik einfach aufgespürt werden kann. Der Werkstoff findet sich heute in ausgewählten Produkten der igubal-Serie, die Gelenk- und Gabelköpfe, Flansch-, Gelenk- und Stehlager umfasst. Sowohl die Gehäuse als auch die Kugelkalotten sind dabei aus dem detektierbaren Kunststoff gefertigt. Auch in anderen Bereichen der Lagertechnik ist diese Eigenschaft gefragt. So steht mit xiros M180 ein leichtes Polymerkugellager zur Verfügung, dessen Werkstoff ebenfalls detektierbar ist.

Schmiermittelfreiheit sorgt für zusätzliche Sicherheit

Zusätzlich kommen diese Hochleistungspolymere ohne externe Schmierung aus. „Ein zentraler Punkt im Produktionsprozess in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie ist die Vermeidung des Kontaktes von Produkt und Schmiermitteln in der Maschine“, stellt Lars Braun, Branchenmanager Lebensmittel- und Verpackungstechnik bei igus heraus. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die schmier- und wartungsfreien Gleitlagerwerkstoffe von igus.“ Denn sie erfüllen genau diese Anforderungen: Werkstoffe wie iglidur A181 oder iglidur A350 müssen nicht aktiv geschmiert werden. Darüber hinaus sind sie konform der EU-Verordnung 10/2011 EG und entsprechen den Anforderungen der FDA (Food and Drug Administration) für den wiederholten Lebensmittelkontakt.

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