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Temperiertechnik und Tensiometrie

Der (Temperier)-Kreis schließt sich und geht in die Cloud

| Redakteur: Marc Platthaus

Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter bei 
Lauda, mit dem neuen Prozessthermostat Integral.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter bei 
Lauda, mit dem neuen Prozessthermostat Integral. (Bild: Platthaus/LABORPRAXIS)

Nachdem Lauda bereits Anfang 2018 einen komplett neuen Markenauftritt mit einem Temperaturkreis als maßgeblichem Designelement vorgestellt hat, geht das Unternehmen zur Achema den nächsten Schritt.

Sämtliche Gerätelinien des Temperiertechnik-Spezialisten, von den Aqualine-Wasserbädern bis hin zu Umwälz- und Prozessthermostaten wie dem Kryoheater Selecta, wurden in die neue Designsprache übertragen und in einer logischen und kohärenten Systematik vereinheitlicht. „Dies ist aber nicht nur Mittel zum Zweck, sondern dient dazu, aktuelle Themen wie Vernetzung oder Datenspeicherung in der Cloud in unseren Produkten zu implementieren bzw. sie darauf vorzubereiten“, betont Dr. Marc Stricker, Geschäftsführer bei Lauda.

Doch auch in Gerätetechnologien präsentiert das Unternehmen in Frankfurt Neues. Die Prozessthermostate der Integral-Gerätelinie wurden zur Achema technisch neu entwickelt und in das digitale Zeitalter überführt. So besitzen die Modelle der T- und XT-Reihe ein Bedienkonzept, das die Überwachung und Steuerung über Smartphone oder Tablet erlaubt. Alternativ ermöglicht ein Oled-Display weiterhin die einfache Bedienung direkt am Gerät.

Als Ergebnis seiner Ausrichtung auf zunehmend digitalisierte Arbeitsprozesse stellt Lauda die neuen Geräte der Lauda Ultracool vor. Komplett neu entwickelt mit dem klaren Fokus auf Energieeffizienz senken die Geräte die Betriebskosten um bis zu 50 Prozent. Eine Fernüberwachung erlaubt zukünftig die Diagnose und vorbeugende Wartung der Kühler. Ermöglicht wird dies erstmals in der Geschichte von Lauda über eine Anbindung an die unternehmenseigene Lauda Cloud oder einen integrierten Webserver.

Lauda Scientific präsentiert Systeme zur Kontaktwinkelmessung und optischen Tensiometrie. Sie sind das Ergebnis einer Kooperation dem in Hamburg ansässigen Gründer und Inhaber von Ningbo NB Scientific Instruments, Dr. Bihai Song, einem Experten der Grenzflächenanalytik. Applikationsmöglichkeiten sind beispielsweise die Vorhersage von Haftungseigenschaften oder in der Veredelung und Modifikation von Oberflächen.

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