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Digital Plant Kongress 2016 Der Digital Plant Kongress geht in die sechste Runde

| Autor: Anke Geipel-Kern

Am 5. und am 6. Oktober heißt es zum sechsten Mal: Diskursplattfom Digital Plant Kongress. Die Themen stehen im Zeichen der Industrie 4.0 Debatte. Denn nicht nur für die BASF ist die digitale Anlage ein wichtiger Baustein von Industrie 4.0. Und es gibt wie immer Best Practice Beispiele, ebenso wie den Blick über den Tellerrand. Dieses Mal von John Deere. Der Traktorenhersteller ist da, wo viele hin wollen. Er optimiert mit virtuell Reality seine Planung.

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Wir garantieren Ihnen auf dem 6. Digital Plant Kongress den Durchblick: am 5. und 6. Oktober im VCC in Würzburg.
Wir garantieren Ihnen auf dem 6. Digital Plant Kongress den Durchblick: am 5. und 6. Oktober im VCC in Würzburg.
(Bild: Copyright: Stefan Bausewein)

Der digitalisierte Planungskette im Engineering und über den Lebenszyklus einer Prozessanlage ist kein Selbstläufer, sondern muss immer wieder befeuert werden. Momentan liefert dieses Feuer die aktuelle Diskussion über Industrie 4.0 und die Digitalisierung der Produktionskette, auch wenn noch keiner genau weiß, was das am Ende des Tages bedeutet.

Doch es gibt Konzepte und Best-Practice-Beispiele, die helfen können, neue Ideen für das eigene Unternehmen zu generieren und der Umsetzung einen Schritt weiter zu kommen. Der sechste Digital Plant Kongress bietet den Rahmen, um über neue Ansätze zu diskutieren und Anregungen für die eigene Arbeit mit zu nehmen.

Einige Schlaglichter, auf das, was das Kompetenzteam um Professor Leon Urbas plant:

BASF etwa, hat eine konzernumspannende Industrie 4.0 Initiative auf die Beine gestellt und das Konzept der Digital Plant ist ein wichtiger Baustein darin. Michael Höchel, der das Digital Plant Projekt bei der BASF verantwortet, betont, dass Digital Plant in diesem Rahmen über ein reines Planungsinstrument hinausgeht, sondern den gesamten physischen Anlagenlebenszyklus überspannt.

Eng verknüpft mit der Digitalen Anlage ist das 3D-Modell und die Frage, wie man mit Anlagen im Bestand umgeht? Die digitale Anlage werde nur mit Laserscanning Wirklichkeit, sagte kürzlich ein Laserscanninganbieter auf dem Nutzerkongress eines IT Unternehmens und beklagte eine gewisse Unkenntnis über die Möglichkeiten, die die Technologie bietet.

Deshalb gibt es in diesem Jahr eine Session, die sich nur mit dem Thema Laserscanning beschäftigt. Motto: „Mit Laserscanning zur Digitalen Anlage - Wirtschaftlich zum 3 D-Modell."

Die Session soll dazu beitragen, Betreibern und Engineeringunternehmen, die Möglichkeiten des Laserscanning für die Prozessindustrie aufzuzeigen und Raum bieten, um sich über Erfahrungen mit dieser Methode auszutauschen.

Jeder will in die Cloud – aber wie wird es sicher?

Auch das Thema Cloud beschäftigt momentan viele Anbieter von Engineeringwerkzeugen. Welche Angebote braucht bzw. will der Kunde? Und wie serviert man die Konzepte dem Kunden möglichst mundgerecht? Aveva beispielsweise geht den Weg, es seinen Anwendern möglichst einfach zu machen, und hat ein Software as a Service-Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe Anwender modular in die Cloud gelangen und genau die Dienstleistung abrufen können, die sie aktuell brauchen.

Fast wie siamesische Zwillinge sind die Themen Cloud und Security, die intelligente Konzepte erfordern. Denn auch Prozessanlagen sind der Gefahr von Hackerangriffen ausgesetzt und Sicherheitskonzepte müssen Cloudlösungen mit betrachten.

Und schließlich fehlt auch der Blick über den Tellerrand nicht. In diesem Jahr ist John Deere angefragt. Der Traktorenhersteller nutzt seit Jahren virtuell Reality, um seine Planung zu optimieren. Denn moderne Traktoren, wie sie heute etwa in den USA eingesetzt werden, sind von hoher Komplexität: Die riesigen High Tech-Maschinen sind vollgestopft mit moderner Technik, wie GPS-Navigation, NIR-Sonden für die Reifeprobe, rechnergesteuerten Lenksystemen und Online-Datenverwaltung.

Das Kompetenzteam freut sich jedenfalls auf eine gelungene Veranstaltung mit Ihnen): Prof. Dr. Leon Urbas (TU Dresden), Jürgen Stienemeier (Evonik Industries), Andreas Geiss (Siemens), Ralph-Harry Klaer (Bayer Technology Services), Martin Dubovy (Rösberg Engineering), Michael Höchel (BASF) und Anke Geipel-Kern (PROCESS).

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