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Megafusion gescheitert Der Deal zwischen Kraft und Unilever ist vorerst geplatzt

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Der Megadeal zwischen Kraft und Unilever ist vorerst vom Tisch. Kraft hat das Angebot überraschend zurückgezogen.

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Philadelphia ist eine der bekanntesten Marken von Kraft Heinz.
Philadelphia ist eine der bekanntesten Marken von Kraft Heinz.
(Bild: Kraft Heinz)

Aus der Traum vom größten Deal aller Zeiten: Der amerikanische Konzern Kraft hat sein Kaufangebot von 135 Milliarden Euro an den Konkurrenten Unilever zurückgezogen. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung beider Unternehmen hervor. Laut Recherchen des Handelsblattes hätten Insider erklärt, „Kraft sehe den Deal als nicht mehr verhandelbar an, da das Vorhaben bereits in einem frühen Stadium bekannt geworden sei“. Früheren Meldungen zufolge fühlte sich Unilever durch das Kraft-Angebot unterbewertet.

Eine Verbindung beider Konzerne würde bekannte Markennamen vereinen: Heinz Ketchup, Philadelphia sowie Rama und Knorr. Der Konsumgüterkonzern Unilever beschäftigt weltweit 169.000 Mitarbeiter und hat Konzernsitze in London und Rotterdam.

Kraft Heinz ist selbst Ergebnis einer Fusion und im im Jahr 2015 aus Kraft Foods und der H. J. Heinz Company entstanden. Jetzt will Kraft offenbar außerhalb seines angestammten Kerngebiets wachsen.

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