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Klimaschutz

Dena startet Experten-Dialog zur praktischen Umsetzung einer CO2-Bepreisung

| Redakteur: Alexander Stark

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat einen Dialog zur effizienten CO2-Bepreisung gestartet. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren dabei verschiedene CO2-Bepreisungskonzepte mit Fokus auf wirksame Emissionsminderung, Kosteneffizienz, regulatorische Zielkonflikte, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Machbarkeit.

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Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung, sieht die CO2-Bepreisung als entscheidendes Instrument in der deutschen und internationalen Klimapolitik.
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung, sieht die CO2-Bepreisung als entscheidendes Instrument in der deutschen und internationalen Klimapolitik.
(Bild: Dena)

Berlin – Mit einem jetzt ausgerufenen Dialog will die Dena eine mögliche CO2-Bepreisung auf feste Beine stellen. Ziel ist es Vorschläge zur Konkretisierung und Weiterentwicklung der genauen Regelungen im weiteren Gesetzgebungsprozess zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen Anfang Oktober vorliegen. Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die sich beteiligen möchten, können sich bei der Energie-Agentur melden.

Das Klimakabinett entscheidet im September, welche Wege Deutschland beim Klimaschutz gehen soll. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung, sagt zum Start der Initiative, dass die CO2-Bepreisung dann ganz sicher eine Rolle spielen werde. Er sieht die Bepreisung als ein entscheidendes Instrument in der deutschen und internationalen Klimapolitik. Er ergänzte, dass es hierfür nicht die eine, einzig richtige Lösung gäbe. Es brauche daher eine sorgfältige Abwägung der Bedürfnisse verschiedener Interessengruppen. Deshalb startet die Ideenschmiede mit verschiedenen Stakeholdern.

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