KURS: Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen

06.04.2018

15.11.2018

Veranstaltungsort: DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main

KURS: Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen

In dem Kurs sollen die Teilnehmer geschult werden, wie sie Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen beurteilen, bewerten und vermeiden können.

In den unterschiedlichen Unternehmen der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie, sowie Unternehmen der Holz-, Lack- , Nahrungsmittel- und Pflanzenschutzmittelindustrie werden in den Verfahren brennbare Flüssigkeiten, brennbare Schuttgüter und hybride Gemische verwendet. Bei der Verwendung müssen elektrostatische Zündgefahren in Betracht gezogen werden. Hierbei können Entladungen statischer Elektrizität als mögliche Zündquelle infrage kommen. Insbesondere die Thematik des Umgangs mit Stäuben sehr kleiner Mindestzündenergien ist ein aktuelles Thema. Der Fortbildungstag "Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen" richtet sich an Anlagenbauer und Anlagenbetreiber.

Das Bewerten und die Beurteilung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen im Rahmen einer Zündquellenanalyse wird bei der Erstellung eines ATEX-Zertifikates, Explosionsschutzdokumentes, gefordert. Auf Grund von mangelndem Wissen werden oft Fehler beim Erstellen gemacht, die zu gefährlichen und zu wirtschaftlich untragbaren Lösungen führen.

In dem Kurs sollen die Teilnehmer geschult werden, wie sie Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen beurteilen, bewerten und vermeiden können. Die ATEX-Richtlinie 94/9/EG, deren Neuausgabe 2014/34/EU, die ATEX-Richtlinie 1999/92/EG sowie die TRGS 727 sind die Basis dieses Kurses. Diese Richtlinien wurden in den vergangenen Jahren dem Stand der Technik angepasst und werden im Übersichtsvortrag sowie den einzelnen Themenvorträgen vorgestellt.

Programm und Anmeldung unter https://dechema-dfi.de/Elektrostatik.html