Infotag am 3. April zu "Phosphor aus Klärschlamm – Wie Sie die Phosphorabreicherung bestimmen können!"

28.02.2019

Insbesondere werden Fragestellungen rund um die Erfüllung der in der AbfKlärV festgelegten Rückgewinnungsquoten und die Bestimmung der Phosphorabreicherung aufgegriffen und konkrete Praxisbeispiele vorgestellt.

Phosphor-Rückgewinnung, so wie sie in der im Herbst 2017 veröffentlichen novellierten Klärschlammverordnung (AbfKlärV) gefordert wird, ist technisch möglich und sowohl aus der wässrigen Klärschlammphase als auch aus der Klärschlammasche umsetzbar. Zahlreiche Rückgewinnungsverfahren sind in der Demonstrationsphase auf Kläranlagen/Klärschlamm-Verbrennungsanlagen angelangt. Bis spätestens 2020 werden ausreichende Daten sowohl zum Rückgewinnungsgrad als auch zur Kostenbetrachtung vorliegen.

Die technische Umsetzung ist also kein Problem, allerdings sind Fragen zu möglichen wirtschaftlichen Verwertungswegen der rückgewonnenen Materialien noch offen.

Der Infotag widmet sich diesen Themen und soll den Teilnehmern einen inhaltlichen Überblick zu Phosphor geben: wie wird er abgebaut und was sind Besonderheiten dieses chemischen Elements? Welche Anwendungsmöglichkeiten außerhalb des Düngemittelbereichs gibt es?

Dabei sollen Fragen zur analytischen Bestimmung von Phosphor sowie zum Nachweis im Abwasser und Klärschlamm thematisiert und beantwortet werden.
Zum Programm und Anmeldung https://dechema.de/phosphor.html