Studie: Arbeitsmarkt 2018

Das sind die am häufigsten gesuchten Jobs

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Als bedeutender Messeplatz und Zentrum der Kommunikations-, Werbe- und Modebranche bietet Düsseldorf auf Platz 4 eine gute Perspektive für Vertriebs- und Marketingfachleute sowie für Personaler. 1142 offene Stellen verzeichnet die Stadt am Rhein pro 100.000 Einwohner.

Gründe für einen Arbeitsplatzwechsel in Deutschland
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Als wichtigste Anlaufstelle für den internationalen Handel in Deutschland, Sitz von zahlreichen Großkonzernen und aufgrund eines konsequenten Strukturwandels hat sich Hamburg zu einer der bedeutendsten Städte für die Dienstleistungswirtschaft gewandelt. Gesucht werden vor allem Finanzspezialisten sowie Vertriebsmitarbeiter. Mit 784 Stellen pro 100.000 Einwohner landet die Hansestadt auf Platz 5.

Gute Konjunktur beschert Fachkräften eine bessere Verhandlungsposition

Das Jahr 2017 war ein gutes Jahr für Jobsuchende: Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem Hoch und viele Unternehmen suchen qualifiziertes Personal. Für Fachkräfte bedeutet die gute Lage am Arbeitsmarkt vor allem eins: eine bessere Verhandlungsposition, wenn es um Jobsuche und Karriere geht.

Laut dem Stepstone-Fachkräfteatlas 2017 stieg das Stellenangebot in allen Berufsgruppen an. Wie schon in den Jahren zuvor wurden vor allem IT-Fachkräfte sowie Mitarbeiter im Gesundheits- oder Personalwesen gesucht. Für Akademiker bedeutet die gute Konjunktur auch ein gutes Gehalt: Im Durchschnitt verdienten studierte Fach- und Führungskräfte rund 57.100 Euro und damit rund 17.000 Euro mehr als Berufstätige ohne abgeschlossene Ausbildung. Spitzenreiter waren auch in diesem Jahr Ärzte mit 82.700 Euro gefolgt von Ingenieuren mit 65.200 Euro sowie Juristen und IT-Experten mit je 62.400 Euro durchschnittlichem Jahresgehalt.

Die Befragung des Jobportals ergab weiterhin, dass acht von zehn Arbeitnehmern die Lage 2017 auf dem Arbeitsmarkt als gut bewerteten, mehr als ein Drittel sogar besser als in den vergangenen Jahren. Wird ein Jobwechsel angestrebt, geht es vor allem um ein höheres Gehalt sowie mehr Freiheit und Entscheidungskompetenz bei der Gestaltung des Arbeitstages und des Tätigkeitsprofils. Jobsicherheit spielt eine untergeordnete Rolle.

Unternehmenskultur wird zum Wettbewerbsfaktor

Interessant ist auch, dass der menschliche Faktor immer mehr zum Entscheidungskriterium wird. Sechs von zehn Personen achten bei der Jobsuche auf weiche Faktoren: Unternehmen mit einer attraktiven, transparent und ehrlich kommunizierten Unternehmenskultur sind im Wettbewerb um passende Fachkräfte klar im Vorteil. Immerhin würden 14 % jede Unternehmenskultur akzeptieren, solange die Bezahlung stimmt. Aber: Mehr als jeder Zweite (56 %) hat ein Unternehmen schon verlassen, weil die Kultur als unpassend empfunden wurde.

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