Integration von Herstellerportalen Das bringt die Integration von Herstellerportalen ins Engineering-Tool

Autor / Redakteur: Martin Dubovy / Matthias Back

Gerätedaten direkt aus dem PLT-CAE-System abrufen – das spart Planern nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Fehlerrisiko. Per Knopfdruck kann man alle beim Lieferanten verfügbaren Dokumente verknüpfen.

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Im Papierformat angelieferte Dokumente müssen beim Anlagenbetreiber gesammelt, gesichtet, geprüft, sortiert und dann natürlich sinnvoll zur Verfügung gestellt werden
Im Papierformat angelieferte Dokumente müssen beim Anlagenbetreiber gesammelt, gesichtet, geprüft, sortiert und dann natürlich sinnvoll zur Verfügung gestellt werden
(Bild: © mch67 - Fotolia.com)

Wer in einer großen Anlage den Überblick nicht verlieren will, braucht eine gute Dokumentation. Das gilt sowohl für den Anlagenbau als auch für den späteren Betrieb. Gerade in der Prozessindustrie stehen Anlagenbauer und Betreiber mit der großen Anzahl der in der Anlage eingesetzten MSR-Komponenten (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik) und der Vielzahl der zu jeder Messstelle gehörenden Dokumente vor einer doppelten Herausforderung: Das Erfassen aller notwendigen Dokumente bis zur Inbetriebnahme ist aufwändig und deren Pflege im laufenden Betrieb ebenso.

Noch vor einigen Jahren war die Zurückhaltung gegenüber digitalen Lösungen spürbar, aber heute dürften sich Anlagenbauer, -betreiber und Komponentenlieferanten einig sein wie sonst selten: Der papierlosen Dokumentation gehört die Zukunft.

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Es kommt natürlich auf die Art der Anlage an, aber oft besteht eine Anlage der Prozessindustrie aus mehreren Hundert bis zu mehreren Tausend Messstellen. Und jede muss dokumentiert werden. Im Papierformat angelieferte Dokumente müssen beim Anlagenbetreiber gesammelt, gesichtet, geprüft, sortiert und dann natürlich sinnvoll zur Verfügung gestellt werden.

Dazu kommt: Viele MSR-Komponenten werden in identischer Art in manchen Anlagen mehrfach, oft sogar hundertfach eingebaut. Damit wird auch die Dokumentation dazu hundertfach angeliefert. Wo man an der einen Stelle kopiert, um die Dokumentation in verschieden Bereichen der Anlage im schnellen Zugriff zu haben, wird an anderer Stelle entsorgt und das im großen Stil. Digitale Dokumentation wäre also die Lösung und zwar idealerweise so, dass die Infos der Herstellerportale direkt ins Engineering-Tool integriert werden.

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