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Studie: Entwicklung der Chemiebranche Darum investieren deutsche und europäische Chemieunternehmen in den USA

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Europäische und deutsche Chemiekonzerne haben in den letzten Jahren kräftig zugekauft. Sie investieren im Ausland wesentlich mehr als Zuhause. Das Land der Begierde sind – wie in aktuellen Fällen – dabei häufig die USA. Die Gründe sowie die Konkurrenten für die Europäer erfahren Sie in unserem Beitrag.

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(Bild: © mhp - Fotolia )

Hamburg – Als Hauptgrund für die europäische Zukauf-Wut in den USA hat der Kreditversicherer Euler Hermes unter anderem die niedrigeren Rohstoff- und Energiepreise in den Vereinigten Staaten und den daraus resultierende Wettbewerbsvorteil ausgemacht. Konkurrenz für die Europäer kommt neben den USA auch aus Asien – trotzdem steht die Chemieindustrie hierzulande weiterhin gut da. Zu diesem Schluss kommt Weltmarktführer in der Kreditversicherung Euler Hermes in seiner aktuellen Studie zur Chemiebranche.

Link zur Studie Die komplette Studie „Europe’s Chemical Sector: Low production costs and healthy profits challenged by global demand and US competition“ können Sie auf der Seite von Euler Hermes kostenlos in englischer Sprache herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

„Die Chemieunternehmen in Europa und in Deutschland sind weiterhin profitabel und verzeichnen 2016 trotz weiter stagnierenden Umsätzen stabile operative Gewinnmargen von rund 10%“, sagte Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe. „Das Branchenrisiko ist insgesamt eher gering. Allerdings beruht diese komfortable Situation vor allem auf der Talfahrt des in Europa vorrangig eingesetzten Rohstoffs Naphtha. Dieser ist seit 2013 um rund 60% gefallen. Dadurch konnten Chemieunternehmen ihre stagnierenden Umsätze kompensieren.“