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Modularer Maschinenbau

Darum hat Modularität „zeitlose Vorteile“

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Geschäftsführer Ralf Schubert an einer TLM-Maschine in der Montagehalle in Crailsheim.
Geschäftsführer Ralf Schubert an einer TLM-Maschine in der Montagehalle in Crailsheim. (Bilder: Schubert)

Schubert Verpackungsmaschinen hat den modularen Maschinenbau über die Jahre immer weiter perfektioniert. Doch das Modulkonzept ist nach Ansicht von Geschäftsführer Ralf Schubert noch lange nicht ausgereizt. Seine Zukunftsvision ist das perfekte Modul: ein voll flexibler, mobiler und sich selbst organisierender Roboter.

Seit Gerhard Schubert vor 50 Jahren die Idee hatte, Verpackungsmaschinen als Baukasten anzubieten und damit als einer der ersten das Prinzip der Modularität in den Maschinenbau eingeführt hat, ist viel passiert. Das Familienunternehmen hat den modularen Maschinenaufbau immer weiter perfektioniert, und die Chancen durch modulare Baugruppen sind noch lange nicht ausgereizt. Davon ist Geschäftsführer Ralf Schubert überzeugt.

Vor allem die Digitalisierung öffnet neue Türen und Chancen, sich in die Wertschöpfungskette des Kunden einzuklinken.

? Herr Schubert, das modulare Baukas­tenprinzip ist in Ihrem Unternehmen ein echter Dauerbrenner. Warum ist Ihrer Meinung nach Modularität anderen Konzepten überlegen?

Ralf Schubert: Modularität hat zeitlose Vorteile: Beim Modulbaukasten sind die einzelnen Komponenten bereits bekannt und getestet. Man weiß, ob das Prinzip funktioniert und spart dadurch Zeit und Kosten bei der Planung der Anlagen. Sind die Randbedingungen wie Maße und die Anzahl der zu befüllenden Kartons einmal bekannt, kann die Linie ganz einfach entsprechend zusammengesetzt werden.

? Wie schaffen Sie es, trotz der hohen Standardisierung die Kundenwünsche zu befriedigen?

Schubert: In meiner Erfahrung entstehen die besten Konzepte gerade dann, wenn man Standardmodule einsetzt. Deshalb nutzen unsere Konstrukteure stets den Standardkatalog als Baukasten – nur die Roboterwerkzeuge werden für jede Aufgabe neu entwickelt. Ein großes Plus ist, dass Module sich leicht kombinieren oder austauschen lassen. Das ermöglichte die hohe Flexibilität, die für viele Kunden immer wichtiger wird. Benötigt der Kunde z.B. mehr Leis­tung, fügen wir einfach eine weitere Teilmaschine in die bestehende Anlage ein. Bei anderen Verpackungslösungen muss der Kunde bei so einem Fall in eine neue Anlage investieren, bei Schubert-Anlagen sind Erweiterungen jedoch Teil der Anlagenkonzeption und zahlen sich langfristig für die Kunden aus.

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Mehr Grips in die Kunden-Lieferanten-Beziehung

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