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Biotechnologische Lohnherstellung Darum baut Rentschler aus

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Rentschler Biotechnologie in Laupheim baut seine Produktionskapazitäten weiter aus und nimmt dafür 24 Millionen Euro in die Hand.

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2012 hat die neue Produktionsanlage von Rentschler den Facility of the Year Award in der Kategorie „Equipment Innovation“ erhalten. Bei der Planung und Realisierung mit im Boot war io-consultants. Jetzt baut das Biotech-Unternehmen weiter aus.
2012 hat die neue Produktionsanlage von Rentschler den Facility of the Year Award in der Kategorie „Equipment Innovation“ erhalten. Bei der Planung und Realisierung mit im Boot war io-consultants. Jetzt baut das Biotech-Unternehmen weiter aus.
(Bild: Rentschler Biotechnologie GmbH)

Laupheim (agk) – Rentschler Biotechnologie investiert 24 Millionen Euro in den Ausbau seiner Laupheimer Produktion und kauft zwei 3000 Liter fassende Edelstahlbioreaktoren. Beide Bioreaktoren sollen parallel betrieben werden und einen gemeinsamen Downstreamprozess nutzen. Von diesem Aufbau verspricht sich das Unternehmen einen höheren Durchsatz bei reduzierten Laborkosten. Mit den beiden Bioreaktoren verdoppelt Rentschler seiner Kapazitäten für die Zellkultur.

Mit dem Ausbau wolle man die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken, sagt Frank Ternes CBO, des auf Auftragsherstellung spezialisierten Biotechnologie-Unternehmens. Erst kürzlich hat man in Single-Use-Technologien investiert und einen 2000 Liter-Single-Use-Bioreaktor angeschafft. Trotzdem, so betont Rentschler, könne man auf Edelstahlbioreaktoren nicht verzichten. Welche Technologie eingesetzt werde, sei u.a. vom Produkt und der geforderten Produktionsmenge abhängig..

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