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Wandel in den Unternehmen

Damit Transformationsprozesse gut gelingen

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Die Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing begrüßten die Teilnehmer.
Die Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing begrüßten die Teilnehmer. (Bild: Infraserv)

Ist Ihr Unternehmen in Sachen Transformation und Change Management gut aufgestellt? Nur eine knappe Mehrheit der 150 Besucher des Branchen-Events „Perspectives“, zu dem Infraserv Höchst im Rahmen der Messe eingeladen hatte, konnte sich bei der spontanen Umfrage zu einem 'Ja' durchringen.

Viele Teilnehmer sahen das eigene Unternehmen in diesem Zusammenhang eher kritisch. „Wir sind als Standortbetreiber selbst aus einem Transformationsprozess hervorgegangen und begleiten seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten die kontinuierliche Entwicklung eines großen Industriestandortes erfolgreich“, sagte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, der die Teilnehmer gemeinsam mit seinem Geschäftsführungs-Kollegen Dr. Joachim Kreysing begrüßte. „Aus diesem Blickwinkel heraus möchten wir mit dieser Veranstaltung Impulse geben, um Anpassungsnotwendigkeiten frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Transformationsprozesse zu erleichtern.“

Berichte aus der Praxis

Praxisnahe Cases aus den Unternehmen machten den Anfang. So berichtete Dr. Emmanuel Siregar, Geschäftsführer Organisation und Personal von Sanofi Aventis Deutschland, wie sich das Pharmaunternehmen zukunftsorientiert aufgestellt hat und welche Herausforderungen dieser Wandel sowie die dynamische Entwicklung des Unternehmens im Personalbereich mit sich bringen.

So setze Sanofi heute bei Forschung und Entwicklung sehr stark auf Kooperationen mit Partnern. Entstanden sei eine offene Innovationskultur, für die zunächst die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden mussten. Standortentscheidungen sind das Tagesgeschäft von Dr. Ferdinand Lippert, Senior Vice President von BASF, der im Bereich „Value Evaluations“ u.a. Investitionsmaßnahmen bewertet. Auch hier gilt es, Transformationsprozesse und Entwicklungen für lange Zeiträume zu prognostizieren. In Zukunft stehen weitere Veränderungen in der Prozessindustrie an: So birgt die fortschreitende Digitalisierung für die Chemieindustrie enorme Chancen, die allerdings nur genutzt werden können, wenn rechtzeitig die Weichen etwa bei Personal und Ausbildung gestellt werden.

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