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Cyber-Attacken Cyber-Angriffe kosten Unternehmen durchschnittlich 6,6 Millionen Euro

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Kosten durch Cyber-Attacken auf deutsche Unternehmen betrugen im Jahr 2015 branchenübergreifend mehr als 6,6 Millionen Euro pro Angriff. Dies besagt der Bericht „2015 Cost of Cyber Crime Study: Germany“ des amerikanischen Ponemon Institutes. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich – hinter den USA – an der Spitze. MIt einer cloudbasierten Kommunikationsplattform versucht das Unternehmen Everbridge eine Verteidigungsfront gegen Cyber-Angriffe aufzubauen.

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Everbridge ermöglicht eine zeitgleiche Kommunikation auf mehr als 100 verschiedenen Kommunikationsgeräten und vielfältige Übermittlungsmethoden (u.a. SMS, E-Mails, Anrufe, Push-Nachrichten etc).
Everbridge ermöglicht eine zeitgleiche Kommunikation auf mehr als 100 verschiedenen Kommunikationsgeräten und vielfältige Übermittlungsmethoden (u.a. SMS, E-Mails, Anrufe, Push-Nachrichten etc).
(Bild: Everbridge)

Frankfurt – Die Kosten pro Cyber-Attacke variieren stark – von 450 000 Euro bis zu 21 Millionen Euro. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Bitkom Research zeigt zudem, dass die Hälfte aller befragten Unternehmen im Jahr 2015 Opfer eines Cyber-Angriffs waren. Weitere 28 % geben an, dass sie möglicherweise attackiert wurden.

Die Verteidigung gegen Cyber-Angriffe wird zunehmend schwieriger und praktisch jedes Unternehmen läuft Gefahr, angegriffen zu werden. Die Kernfrage ist, wie in einer solchen Situation kommuniziert werden kann. Everbridge, einer der weltweit führenden Anbieter für vereinheitliche kritische Kommunikation im Not-, Störungs- und Krisenfall, gibt vor diesem Hintergrund folgende Ratschläge:

  • Die Gefahren für die Business Continuity werden zunehmend größer. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, einen zuverlässigen Plan zur Krisenkommunikation für den Ernstfall zu entwickeln.
  • Die Zeit bis zur erfolgreichen Lösung und vollständigen Überwindung einer Cyber-Attacke betrug im Jahr 2015 im Schnitt 23 Tage. Unternehmen sollten einen Plan zu den Kommunikationsmöglichkeiten in diesem Zeitraum haben.
  • Die Kommunikation per E-Mail ist im Störungsfall keine verlässliche Option, da sie kompromittiert sein könnte.
  • Das Risiko von Cyber-Angriffen für die Betriebskontinuität übersteigt die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen, Strom- oder IT-Ausfällen um ein Vielfaches.

Mit Notfallmanagement die Kontrolle gewinnen

Everbridge unterstützt Unternehmen mit einer cloudbasierten Kommunikationsplattform, welche im Notfall die kontinuierliche und sichere Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern ermöglicht. Zur schnellen Problemlösung können Nutzer Nachrichten an einzelne Personen oder alle Mitarbeiter gleichzeitig senden. Everbridge hilft, verfügbare Spezialisten in der Nähe zu finden und bezieht das Führungsteam bei der Problemlösung mit ein.

Die Software-as-a-Service basierten Anwendungen ermöglichen es Unternehmen, den relevanten Personenkreis zeitgleich auf mehr als 100 verschiedenen Kommunikationsgeräten und mit vielfältigen Übermittlungsmethoden – wie etwa per SMS, Email und Voice-to-Text – zu benachrichtigen. Die vielfältigen Benachrichtigungsmöglichkeiten maximieren die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nachricht den Empfänger wirklich erreicht und dieser sie auch beantwortet.

Die Everbridge Plattform wurde entwickelt, um Unternehmen bei IT-Störungen, in der Mitarbeiterkommunikation und der Kundenbetreuung zu unterstützen. Ob im Krisenfall oder bei wichtigen Ereignissen im Tagesgeschäft, Everbridge hilft die richtigen Personen mit den richtigen Nachrichten auf den richtigen Geräten zum richtigen Zeitpunkt schnell und zuverlässig erreichen.

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