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Nachhaltige Lösungen für die Chemie

Covestro und TU Berlin vertiefen Kooperation bei nachhaltiger Forschung

| Redakteur: Alexander Stark

Die TU Berlin, Covestro und Dechema haben im Juni dieses Jahres den „Rohstoffgipfel“ unter Schirmherrschaft des Bundesforschungsministeriums veranstaltet, um Wege zu alternativen, nicht-fossilen Rohstoffen für die Chemie aufzuzeigen.
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Die TU Berlin, Covestro und Dechema haben im Juni dieses Jahres den „Rohstoffgipfel“ unter Schirmherrschaft des Bundesforschungsministeriums veranstaltet, um Wege zu alternativen, nicht-fossilen Rohstoffen für die Chemie aufzuzeigen. (Bild: Covestro)

Die Technische Universität (TU) Berlin und Covestro vertiefen ihre Zusammenarbeit insbesondere mit Blick auf nachhaltige Lösungen für die Chemie. Insbesondere die angewandte Forschung und die Lehre an den Fakultäten der Chemie und des Wirtschaftsingenieurwesens sollen dabei unterstützt werden.

Leverkusen – Die TU Berlin ist mit der Vereinbarung ein neuer strategischer Partner des Werkstoffherstellers neben weiteren namhaften internationalen Hochschulen wie der Carnegie Mellon University (Pittsburgh, USA), der Tongji University (Shanghai, China) und der RWTH Aachen University.

Die TU Berlin gehöre als eine der führenden technischen Universitäten in Deutschland nun zu den wichtigsten Partnern für die Erforschung der chemischen Grundlagen von Polymeren und deren Anwendungsmöglichkeiten vor allem in Richtung Nachhaltigkeit, sagte Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro. Besonders zur Erkundung wirtschaftlich effizienter Wege zu alternativen, ressourcenschonenden Rohstoffen in der chemischen Industrie würden exzellente Wissenschaft, wie die TU Berlin sie biete, benötigt.

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Die jahrelange intensive Zusammenarbeit in mehreren von der Bundesregierung und der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekten hat zum Ausbau der Partnerschaft in Berlin geführt, die vor allem auf den Bereich öffentlich geförderter Projekte zielt.

Die Expertise der Universität bei umfangreichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für verschiedene Forschungsprojekte hat bereits wertvolle Erkenntnisse erbracht. Die strategische Partnerschaft mit untermauere den eingeschlagenen Weg, nachhaltige Lösungen für die Chemie weiterzutreiben, erklärte Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin.

Bei der Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft der Chemie als auch der Förderung des Wissens- und Technologietransfers in die Wirtschaft kann die Universität bereits umfangreiche Expertise vorweisen. Mit dem Start-up-Labor „Inkulab“ sowie der entstehenden „Chemical Invention Factory“, dem neuen Vorgründungszentrum für „Grüne Chemie“, unterstützt die TU Berlin Gründungsinteressierte bei der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Prozesse.

Die Hochschule besitzt insbesondere hohe Kompetenz im Bereich der Polymerentwicklung und der Technisch-Ökonomischen Analyse (TEA) an der Schnittstelle von Chemie und Wirtschaftsingenieurswissenschaften in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Reinhard Schomäcker.

Bereits zum zweiten Mal haben TU Berlin, Covestro und Dechema im Juni dieses Jahres den „Rohstoffgipfel“ unter Schirmherrschaft des Bundesforschungsministeriums veranstaltet, um Wege zu alternativen, nicht-fossilen Rohstoffen für die Chemie aufzuzeigen.

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