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CAT Catalytic Center Covestro und RWTH Aachen verlängern gemeinsame Katalyseforschung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Werkstoffhersteller Covestro und die RWTH Aachen University verlängern ihre Zusammenarbeit in der Katalyseforschung. Damit wird Covestro das gemeinsam mit der Universität betriebene CAT Catalytic Center in Aachen in den nächsten sieben Jahren mit rund zwölf Millionen Euro unterstützen.

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Covestro und die RWTH Aachen University setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Dr. Markus Steilemann, Innovationsvorstand des Werkstoffherstellers (Mitte), und Rektor Professor Ernst Schmachtenberg (links) unterzeichneten jetzt einen neuen Kooperationsvertrag. Professor Walter Leitner, Leiter des CAT Catalytic Center, freut sich über zwölf Millionen Euro für die Katalyseforschung.
Covestro und die RWTH Aachen University setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Dr. Markus Steilemann, Innovationsvorstand des Werkstoffherstellers (Mitte), und Rektor Professor Ernst Schmachtenberg (links) unterzeichneten jetzt einen neuen Kooperationsvertrag. Professor Walter Leitner, Leiter des CAT Catalytic Center, freut sich über zwölf Millionen Euro für die Katalyseforschung.
(Bild: Covestro)

Leverkusen – Beide Seiten hatten das CAT Catalytic Center im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Aktuell arbeiten dort 25 Mitarbeiter an der Umsetzung von Grundlagenforschung in Innovationen. Im Mittelpunkt stehen langfristige fundamentale Fragen der Katalyseforschung. Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums ist seit Beginn Professor Walter Leitner, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Chemie und Petrolchemie an der RWTH.

„Entscheidend für den Geschäftserfolg und damit die Zukunft von Covestro ist unsere Innovationsstärke. Daher kooperieren wir eng mit der wissenschaftlichen Welt“, betonte Innovationsvorstand Markus Steilemann von Covestro. „Das CAT Catalytic Center mit seinen internationalen Experten hat viele Forschungsergebnisse erzielt, die für uns und unsere Kunden äußerst nutzbringend sind.“

Gemeinsame Erfolge wurden am CAT Catalytic Center vor allem in der Nutzbarmachung von Kohlendioxid als neuem Rohstoff in der Kunststoffproduktion erzielt. Dazu entwickelten beide Seiten ein katalytisches Verfahren, das in relativ kurzer Zeit zur Marktreife geführt wurde. Konkret kann CO2 nun als Komponente für Polyurethan-Schaumstoff genutzt werden und damit einen Teil des Erdöls ersetzen, auf dem das Material bislang komplett basiert. Eine Anlage mit einer jährlichen Produktionskapazität von 5.000 t wurde in diesem Jahr bei Covestro am Standort Dormagen eröffnet.

Für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit erhielten die Forscher von RWTH und Covestro bereits mehrere gemeinsame Auszeichnungen – jüngst den Innovation Award des Branchendienstes ICIS in der Kategorie „Innovation with the best benefit for environment and sustainability“.

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