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Werkstoffe und Digitalisierung

Covestro kooperiert mit Start-up-Plattform

| Redakteur: Tobias Hüser

Covestro und Plug and Play suchen Start-ups für die Zukunft der Chemie
Covestro und Plug and Play suchen Start-ups für die Zukunft der Chemie (Bild: Covestro)

Covestro arbeitet jetzt noch enger mit der schnell wachsenden Start-up-Wirtschaft zusammen. Der Werkstoffproduzent kooperiert ab sofort mit Plug and Play, um Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Werkstoffinnovation und Digitalisierung zu erkunden. Das im amerikanischen Silicon Valley ansässige Innovationszentrum ist einer der weltweit führenden Start-up-Acceleratoren.

Leverkusen – Plug and Play dient als Verbindungsglied zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Gründer erhalten so Zugriff auf Ressourcen, während länger bestehende Firmen innovative Lösungen der Start-ups nutzen können, um sich spezialisierte, neue Märkte zu erschließen. Covestro ist neuer Partner der Plattform „New Materials & Packaging“ von Plug and Play. Auch eine Zusammenarbeit mit Gründern in den anderen branchenspezifischen Programmen des Accelerators steht Covestro offen, etwa in den Bereichen Mobilität, Internet der Dinge und Gesundheit & Wellness.

„Indem wir bereits heute mit Start-ups bei der Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe, datenbasierter Geschäftsmodelle und digitaler Services zusammenarbeiten, können wir die Trends von morgen berücksichtigen und die Herausforderungen der Zukunft frühzeitig angehen“, sagt Hermann Bach, Leiter des Bereichs Innovation Management bei Covestro. Covestro setzt sich bereits seit einiger Zeit intensiv für die Zusammenarbeit mit Gründern ein. Im Juni wurden fünf internationale Start-ups mit dem von Covestro, der Technischen Universität Berlin und der Dechema ins Leben gerufenen Resource Innovator Award 2018 ausgezeichnet. Mit dieser Förderung unterstreicht Covestro sein Engagement für die Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen wie Biomasse oder CO2 anstelle von Erdöl.

Darüber hinaus veranstaltete der Werkstoffhersteller im vergangenen Jahr die interne „Start-up Challenge“, bei der Mitarbeiter auf der ganzen Welt dazu aufgerufen wurden, ihre Ideen einzureichen. Das Gewinner-Team erhielt eine Million Euro Startkapital und eine einjährige Freistellung zur Realisierung der Idee.

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