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Covestro entwickelt neue Materialien für den 3D-Druck

| Redakteur: Matthias Back

Covestro-Experte Roland Wagner beobachtet die Entstehung eines kleinen Bauteils im neuen 3D-Drucklabor des Unternehmens am Stammsitz Leverkusen.
Covestro-Experte Roland Wagner beobachtet die Entstehung eines kleinen Bauteils im neuen 3D-Drucklabor des Unternehmens am Stammsitz Leverkusen. (Bild: Covestro)

Das Polymer-Unternehmen Covestro entwickelt zurzeit ein umfangreiches Sortiment an Filamenten, Pulvern und Harzen für alle gängigen 3D-Druckverfahren. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung des 3D-Drucks zur industriellen Massenproduktion.

Covestro bietet eine große Auswahl an Filamenten für das Schmelzschichtverfahren (Fused Filament Fabrication, FFF) an. Es reicht von flexiblen thermoplastischen Polyurethanen (TPU) bis zu hoch festem Polycarbonat (PC). Die Polycarbonate, die vom Partner Polymaker in Filamente umgewandelt werden, zeichnen sich durch sehr gute Temperaturstabilität und Härte aus. 3D-gedruckte Produkte aus diesen Kunststoffen werden in Beleuchtung und Design sowie in anderen Anwendungen eingesetzt, bei denen es auf eine gute Festigkeit auch unter Hitzeeinwirkung ankommt.

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Für das selektive Lasersintern (SLS) bietet Covestro auch thermoplastische Polyurethane (TPU) an. Das Material wird mittels Laserstrahl zum Sintern gebracht. Schicht für Schicht entstehen so räumliche Strukturen. TPU bietet hier klare Vorteile gegenüber herkömmlichen SLS-Werkstoffen, die weniger hart und elastisch sind. Pulverförmiges TPU wird bereits in der industriellen Produktion verwendet, zum Beispiel bei der Fertigung individueller Hochleistungssohlen für Schuhe. Der Covestro-Partner Lehmann&Voss&Co. formuliert solche Produkte und vertreibt sie bei wichtigen Schuhherstellern.

Covestro hat auch Systeme für die Stereolithografie (SLA), den Digital Light Process (DLP) und den Tintenstrahldruck entwickelt. Aufgrund der breiten Ausgangsbasis an Isocyanaten und Polyolen bieten diese Polyurethan-Harze die einzigartige Chance, Eigenschaften wie Härte und Flexibilität sowie Chemikalien- und Wetterbeständigkeit an Kundenbedürfnisse anzupassen. Dadurch können gezielt Objektmerkmale im Volumen erzeugt werden, zum Beispiel ein Eigenschaftsgefälle.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke konstruktionspraxis.

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