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Biotechnologie

Coriolis-Gerät setzt die Anforderungen der Life-Science-Industrie um

| Autor/ Redakteur: Peter Dietrich* / Anke Geipel-Kern

Durchflussmessung mit Coriolis setzt sich in der Biotechnologie immer mehr durch. Die Technik erfüllt alle Wünsche des Betreibers an die Sterilität und ist darüber hinaus robust, multifunktional und langzeitstabil.

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Das Coriolis-Mesgerät Promass P erfüllt alle nach ASME BPE geforderten Kriterien.
Das Coriolis-Mesgerät Promass P erfüllt alle nach ASME BPE geforderten Kriterien.
(Bild: Endress+Hauser)

Biotechnologische Prozesse sind in der Pharmazie längst etabliert und mit der steigenden Zahl industrieller Bioprozesse wächst auch der Bedarf an MSR-Technik, die den hohen Sterilanforderungen der Branche genügt. Vor allem die Coriolis-Technologie erobert seit vielen Jahren immer größere Marktanteile in der Durchflussmessung von Gasen und Flüssigkeiten in Pharmaprozessen. Entscheidend dafür sind Vorteile in der Praxis, die Coriolis-Geräten einen Vorsprung vor allen anderen Durchfluss-Messverfahren verschaffen:

  • Multifunktionalität (Masse-, Dichte-, Temperatur, Konzentration und optional Viskosität);
  • Genaue, langzeitstabile Messung mit hoher Dynamik und Reproduzierbarkeit;
  • Wartungsfreiheit und Wegfall von Einlauflängen senken Kosten bei Betrieb und Installation;
  • Unabhängig von Prozesseinflüssen;
  • Einfache Montage und breitbandiger Einsatz.

Dabei zählen Präzision und langfristige Stabilität zu den wichtigsten Anforderungen der Anwender. Nur eine hohe Praxisgenauigkeit ermöglicht es den Betreibern, ihre Prozesse zu verbessern und sie am Optimum zu fahren. Ganz nebenbei sichert sie auch noch eine gleich bleibend hohe Produktqualität.

Stabiles Einrohrsystem

Der Promass P von Endress+Hauser ist für die Durchflussmessung in der Biotech- und Pharmaindustrie optimiert worden. Das Messsystem ist unabhängig von Änderungen der physikalischen Eigenschaften des gemessenen Mediums, erfüllt alle Branchenanforderungen und hilft, selbst komplexe Prozesse zu meistern. Das Einrohrsystem im hygienischen Design besitzt die gleiche Performance wie Zweirohrtechnologien und widerlegt damit das Vorurteil, dass Einrohrsysteme weniger stabil seien. Robuste Messtechnik heißt gleichbleibende Qualität, ein zentraler Punkt der Entwicklung.

Für die gesteigerte Leistungsfähigkeit ist u.a. eine verbesserte Rohrgeometrie verantwortlich. Mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) wurde berechnet, wie das Messrohr aussehen muss, damit es Druck- und Temperaturverspannungen optimal ausgleicht. Auch Temperaturschocks, die während SIP-/CIP-Reinigungsprozessen auftreten, können dem Gerät nichts anhaben. Der Kunde kann seine Anlage ohne Einschränkungen bei weit über 120 °C sterilisieren und ohne Verzögerung mit kühleren Medien weiterverarbeiten. Da im Einrohrsystem keine weiteren Scherkräfte auftreten, ist die Förderung besonders produktschonend. Ein wichtiger Pluspunkt für Bioprozesse, die oft mit empfindlichen Säugerzellen arbeiten, die nicht beschädigt werden dürfen. Auch der Druckverlust fällt deutlich geringer aus, als bei einem vergleichbaren Zweirohrsystem.

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