CO2-neutrale Getränkeproduktion Coca-Cola will bis 2040 klimaneutral werden

Redakteur: MA Alexander Stark

Das größte deutsche Getränkeunternehmen Coca-Cola European Partners (CCEP) will bis 2030 seine absoluten Treibhausgasemissionen um 30 % (gegenüber 2019) über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg reduzieren. Bis 2040 strebt der Konzern Klimaneutralität an.

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Die Energieeffizienz der Getränkeproduktion soll bei Coca-Cola kontinuierlich durch Optimierung der Abläufe und Investitionen in neue Maschinen gesteigert. werden.
Die Energieeffizienz der Getränkeproduktion soll bei Coca-Cola kontinuierlich durch Optimierung der Abläufe und Investitionen in neue Maschinen gesteigert. werden.
(Bild: CCEP)

Berlin – Um zum Erreichen der Klimaziele des Pariser Klimaabkommens beizutragen, will Coca-Cola bis 2040 klimaneutral sein. Dabei will der Getränkekonzern nicht nur die Emissionen aus seinem Kerngeschäft, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg betrachten. Die konkrete Zielsetzung: Bis 2030 sollen die Emissionen im Vergleich zu 2019 um 30 % absolut gesenkt und bis 2040 keine Netto-Auswirkungen auf das Klima haben.

So sollen die Emissionen aus allen Geschäftsbereichen, von der Beschaffung und dem Einsatz von Rohmaterialien, Produktion, Verpackung bis hin zum Transport und der Kühlung der fertigen Produkte reduziert werden. Ein Schwerpunkt der Verpflichtung sind Maßnahmen, die auf Reduktion der sogenannten Scope 3-Emissionen liegen. Scope 3-Emissionen entstehen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts (Betrieb, Produktion, Vertrieb). Diese gelten als eine der größten Einflussfaktoren zur Erreichung der gesetzten Ziele. Um die hier notwendigen Fortschritte zu erzielen wird CCEP seine Lieferanten dabei unterstützen, ihre eigenen Ziele zur CO2-Reduktion auf wissenschaftlich fundierter Basis zu definieren und bis 2023 komplett auf 100 % erneuerbarer Energie zu setzen.

Mit einem ersten, sich über drei Jahre erstreckenden Maßnahmenplan, werden die Ziele von Coca-Cola European Partners vorangetrieben. Dieser beinhaltet eine Investition von 250 Millionen Euro, um konkret Initiativen für die Dekarbonisierung in den unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens umzusetzen.

Darunter fällt zum Beispiel die kontinuierliche Erweiterung des Verpackungsportfolios bestehend aus 100 % recyceltem PET. Parallel investiert der Konzern in neuartige Recyclingtechnologien, um die Verfügbarkeit der dafür benötigten Rohstoffe auch langfristig lückenlos zu gewährleisten. Speziell in Deutschland will das Getränkeunternehmen weiterhin in Mehrwegverpackungen und in die dafür notwendige Infrastruktur investiert. Parallel sollen Einweg- und Mehrweg-Verpackungen bezüglich ihres Materialeinsatzes optimiert werden.

Um den hohen Stellenwert der Ziele im Unternehmen noch einmal deutlich herauszustellen, will CCEP die Maßnahmen zur CO2-Reduktion konkret in seine Businesspläne integrieren. Damit werden sie auch fester Bestandteil individueller Zielvorgaben des Managements.

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