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China Market Insider Chinas Petrochemie trotzt der Krise und füllt ausländische Auftragsbücher

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Chinas staatliche Petrochemie-Konglomerate haben die „China International Import Expo” (CIIE) genutzt, um ihre Auftragsbücher zu füllen. Bis zum Ende der Mega-Messe in Shanghai haben CNPC, Sinopec und Cnooc Verträge über Bestellungen oder Kooperationen mit mehr als 100 ausländischen Unternehmen unterzeichnet, berichtet PROCESS (China).

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Die dritte CIIE war weltweit eine der wenigen Expos, die in diesem Jahr nicht Corona-bedingten Lockdowns zum Opfer gefallen ist. Mehr als 400.000 Besucher nahmen teil, etwa ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Ausländische Besucher, falls sie von außerhalb Chinas anreisten, mussten eine 14-tägige, selbstbezahlte Quarantäne in einem Hotel über sich ergehen lassen. Wieviele Ausländer trotzdem anreisten oder aus Vertretungen in China entsandt wurden, wollten die Veranstalter nicht bekannt geben.

Trotz dieser widrigen Umstände nutzten Chinas staatliche Ölkonzerne die Handelsschau als Plattform, um die „energische Vitalität der chinesischen Marktöffnung” zu demonstrieren, wie es die Chemiezeitung Zhongguo Huagong Bao formulierte. Ob nun zu Propagandazwecken absichtlich gebündelt oder nicht, das Auftragsvolumen konnte sich sehen lassen und ist ein Lichtblick für die international von Corona und Ölpreisfluktuationen gebeutelte Branche.