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Rohstoffpreise Januar 2014 Chinas Industrie sorgt für stark erhöhten Rohölbedarf

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Industriebank IKB erwartet für das laufende Jahr einen gewaltigen Anstieg des Rohölbedarfs. Den größten Anteil an dieser Entwicklung hat die Chinesische Industrie, deren Nachfrage enorm steigen dürfte. Lesen Sie im Artikel mehr über die Entwicklungen auf dem Weltrohstoffmarkt und finden Sie in den Grafiken der Bildergalerie einzelne Rohstoffpreise sowie deren Entwicklung.

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Die IKB sieht bei den Weltrohstoffpreisen eine leichte Seitwärtstendenz. Für das Jahr 2014 prognostiziert die Industriebank einen enormen Anstieg des Erdölbedarfs.
Die IKB sieht bei den Weltrohstoffpreisen eine leichte Seitwärtstendenz. Für das Jahr 2014 prognostiziert die Industriebank einen enormen Anstieg des Erdölbedarfs.
(Quellen: HWWI; Deutsche Bundesbank)

Düsseldorf – Die Weltrohstoffpreise sind im Dezember 2013 auf Dollarbasis um 2,4 % – gegenüber Vormonat – gestiegen. Aufgrund des stabileren Euros fiel in Inlandswährung gerechnet die Veränderung mit unter einem Prozent deutlich geringer aus. Dies dürfte jedoch nicht die Tendenz für das Gesamtjahr 2014 darstellen.

Die Weltrohölmärkte tendierten zum Jahresende 2013 eher seitwärts. Zwar war der durchschnittliche Tagesverbrauch an Rohöl insgesamt im Jahresdurchschnitt leicht höher als von der OPEC prognostiziert, er wurde jedoch problemlos gedeckt. Für 2014 wird ein Anstieg von 1,04 Millionen Barrel pro Tag erwartet, wovon fast 40 % aus der chinesischen Nachfrage resultieren, während die OECD-Länder einen weiteren Rückgang ihres Rohölbedarfs erwarten. Irak und Iran dürften im laufenden Jahr ihre Förderung ausweiten – ebenso Nordamerika. Im Gesamtjahr sehen wir eine Bewegung des Rohölpreises um 110 Dollar je Barrel Brent mit einer Spanne von +/- 10 Dollar je Barrel.

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Der Euro dürfte gegenüber dem US-Dollar leichte Abwertungstendenzen aufweisen. Dafür sprechen der Beginn der Ruckführung des Fed-Aufkaufprogramms und der damit verbundene wachsende Zinsvorsprung von langfristigen US-Zinsen gegenüber deutschen sowie die besseren Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft. Daher sollte sich der Euro gegenüber dem Dollar im Verlauf des Jahres 2014 auf um die 1,30 abschwächen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rohstoffpreisen, -Lagerbeständen und der Rohstoffproduktion weltweit können Sie den Grafiken in der Bildergalerie und deren Untertexten entnehmen.

Welche Rohstoffe Mangelware sind oder werden können Sie in der Bildergalerie Gefahrenanalyse Rohstoff – was wird knapp? nachschauen.

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