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Antioxidantienproduktion Chemtura erweitert seinen Standort in Italien

| Redakteur: Matthias Back

Chemtura hat den Ausbau seines Standorts in Latina, Italien, bekanntgegeben, um die Kapazitäten für primäre Antioxidantien (ADPAs) zu steigern. Dies erfolgt im Rahmen der Bestrebungen des Unternehmens, auf zukünftige Marktanforderungen in der weltweiten Branche im Bereich Schmierstoff-Additive für Fahrzeuge zu reagieren.

Chemtura will die Kapazitäten für primäre Antioxidantien am Standort Latina, Italien verdoppeln.
Chemtura will die Kapazitäten für primäre Antioxidantien am Standort Latina, Italien verdoppeln.
(Bild: © agrus - Fotolia)

Philadelphia, USA – Die Expansion von Chemtura in Italien umfasst den Bau eines neuen ADPA-Betriebs, der die ADPA-Kapazitäten der Anlage in Latina verdoppeln wird. Dieser neue Betrieb soll vor Ende 2016 mit der Produktion der Naugalube-Antioxidantien beginnen.

"Der Transportsektor rüstet sich für die neuesten Anforderungen in Bezug auf bessere Treibstoffeffizienz und deshalb lässt sich für den Markt ein stufenweiser Anstieg der Nachfrage nach Antioxidantien in den Jahren 2017 und 2018 prognostizieren", erläutert Kerim Wewer, Leiter für Asset Management Emea. "Unsere Bestrebungen sind Teil eines langfristigen, im Jahr 2014 gestarteten Expansionsprogramms, um für die Branche eine kontinuierliche Versorgung mit hochwertigen Antioxidantien sicherzustellen."

Erweiterungen sollen Marktbedard decken

2014 und 2015 hat Chemtura die ADPA-Kapazitäten in seinen Betriebsstätten in Elmira in Ontario, Kanada, und im italienischen Latina verstärkt. Zusätzliche Kapazitäten werden bereitgestellt und man wird Erweiterungen entsprechend des Marktbedarfs einleiten.

Wenn Schmierstoffe für Kraftfahrzeuge, z. B. Motorenöle und Getriebeöle, mit Antioxidantien versehen werden, bieten sie einen ausgezeichneten Schutz gegen Schmierstoff-Verlust und tragen zur Reduzierung der Fahrzeugemissionen bei, wie von der US-amerikanischen Environmental Protection Agency, der Europäischen Union, dem japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) und anderen Ländern vorgeschrieben.

Die Nachfrage nach Antioxidantien wird von strengeren Standards für Treibstoffeffizienz angetrieben, insbesondere von den CAFÉ-Standards (Corporate Average Fuel Economy, US-amerikanische Gesetzgebung zum Kraftstoffverbrauch), welche die Branche auf kleinere Turbolader-Motoren mit höheren Leistungsdichten umschwenken lässt. Dies führt wiederum zu höheren Betriebstemperaturen des Motors und zu einer beschleunigten Oxidation des Motorenöls. Entsprechende prognostizierte Wachstumsraten weisen darauf hin, dass die Nachfrage nach Antioxidantien bis 2018 jährlich um 5 % steigen soll.

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