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Low-Free-Präpolymere Chemtura baut Kapazitäten in Italien auf

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Mit REACh ist ab dem 22. November 2017 mit einer eingeschränkten Verwendung von MbOCA zu rechnen. Chemtura reagiert nun darauf und baut die Produktionskapazitäten für sogenannte Low-Free (LF) MDI Polyurethan-Elastomere mit niedrigem/freien Monomergehalt aus.

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Chemtura baut seine Produktion von Adiprene-LF-MDI-Präpolymeren aus.
Chemtura baut seine Produktion von Adiprene-LF-MDI-Präpolymeren aus.
(Bild: Business Wire/www.simonpugh.com)

Philadelphia/USA – Chemtura plant des Ausbau seiner Produktionskapazitäten für sogenannte Low-Free (LF) MDI Polyurethan-Elastomere mit niedrigem/freien Monomergehalt in seinem Werk in Latina/Italien. Die Erweiterung wird bis Ende 2016 abgeschlossen sein und ergänzt die bestehenden LF-MDI-Produktionskapazitäten von Chemtura in Gastonia, North Carolina, USA. Ziel sei es eine flexible und zuverlässige Belieferung mit LF-MDI zu gewährleisten. Chemtura produziert eine breite Produktpalette an Low-Free-Präpolymeren, inklusive Low-Free-TDI, -MDI, PPDI und HDI basierende Produktfamilien für Elastomer-Anwendungen. Dabei profitiert das Unternehmen nach eigener Aussage von einem der effizienten LF-Fertigungsverfahren.

Adiprene-LF-MDI-Präpolymere ist ein Produkt, mit dem MbOCA ersetzt werden kann bei verbesserten Verarbeitungsbedingungen und herausragenden Produkteigenschaften selbst bei anspruchsvollsten Urethananwendungen. Die neuen Produktionskapazitäten soll Chemtura in die Lage versetzen, flexibel auf die zunehmende Kundennachfrage zu reagieren, die stipuliert wird durch Einschränkungen in der Verwendung von MbOCA in der Polyurethanproduktion im Rahmen der Veränderung der europäischen Chemikalienverordnung REACh, die bis 22. November 2017 in Kraft treten.

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