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Chemieparks Chemieparknetzwerk tagt zu Industriepolitik für Ostdeutschland

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Auf Einladung des Standortnetzwerks Ce Chem Net und des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland tagten rund 20 Vertreter der chemischen Industrie Ostdeutschlands in Schkopau. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Auswirkungen der Energiewende auf Ostdeutschland, die künftige Ausrichtung von Investitions- und Forschungsförderung, Initiativen zur Fachkräftesicherung sowie Logistik und länderübergreifende Kooperation.

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Katrin Budde (2 v.r.), Landesvorsitzende der SPD und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalts, an der Veranstaltung in Schkopau teil.
Katrin Budde (2 v.r.), Landesvorsitzende der SPD und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalts, an der Veranstaltung in Schkopau teil.
(Bild: CeChemNet)

Schkopau, Berlin, Magdeburg – An der Veranstaltung von Ce Chem Net nahmen Iris Gleicke, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragte für die Belange der neuen Länder sowie Katrin Budde, Landesvorsitzende der SPD und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalts teil.

Christof Günther, Geschäftsführer der Infra Leuna und amtierender Ce Chem Net-Sprecher, bekräftigte die Erwartung der Branche auf mutige Reformen in der Energiepolitik: „Frau Iris Gleicke setzt mit ihrem heutigen Besuch ein Signal für die große Bedeutung, die die neue Bundesregierung der chemischen Industrie in Ostdeutschland beimisst. Um Nachteile im Wettbewerb zu vermeiden, muss die derzeit bestehende überproportionale Belastung der ostdeutschen Länder bei den Netzentgelten beseitigt werden. Zudem sollte bei der Novellierung des EEG die gesamte Wertschöpfungskette der Chemieindustrie betrachtet werden. Die Chemieparks sollten dabei als Rückgrat der heimischen Chemieindustrie die besondere Ausgleichsregelung nutzen können".

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Industriepolitik für Ostdeutschland

Budde dazu: „Die Energiewende ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sichere und bezahlbare Energie ist eine unabdingbare Grundlage für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt.“

Gleicke unterstrich die Bedeutung des industriellen Sektors als Fundament für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze und skizzierte die industriepolitische Schwerpunktsetzung der neuen Bundesregierung im Hinblick auf die Erfordernisse Ostdeutschlands. Der Kern einer international wettbewerbsfähigen Wirtschaft sei auch weiterhin eine moderne, dynamische Industrie, so Gleicke.

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