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Chemieindustrie in den USA

Chemieindustrie in den USA will auch weiterhin kräftig investieren

| Autor / Redakteur: Oliver Höflinger, Germany Trade and Invest / Wolfgang Ernhofer

Die US-Chemieimporte sollen nach kräftigen 14,7 Prozent 2011, 2012 um 4,8 Prozent auf 200,3 Milliarden Dollar zulegen; 2013 soll das Wachstum dann auf 9,4 Prozent steigen.
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Die US-Chemieimporte sollen nach kräftigen 14,7 Prozent 2011, 2012 um 4,8 Prozent auf 200,3 Milliarden Dollar zulegen; 2013 soll das Wachstum dann auf 9,4 Prozent steigen. (Bild: Wikipedia)

Die US-Chemieimporte sollen - so der Branchenverband ACC - 2012 um 4,8%, in diesem Jahr sogar um 9,4% steigen. Bei den Investitionen rechnet der ACC für 2012 mit einer Zunahme von 7,8%; diese soll sich in den Folgejahren fortsetzen. Mit der Erschließung von Schiefergaslagerstätten haben sich der Chemieindustrie in den USA neue Potenziale eröffnet. Vor diesem Hintergrund werden diverse Firmen mehrere Milliarden Dollar vor allem in Anlagen zur Herstellung von Ethylen und -Derivaten in den USA investieren.

San Francisco/USA (GTAI) - Das Produktionsvolumen der US-Chemieindustrie wächst derzeit auf niedrigem Niveau: 2011 belief sich die Zuwachsrate auf 0,7%. Für 2012 rechnet der Branchenverband American Chemistry Council (ACC) mit 0,5%. Im Jahr 2013 soll die Chemie dann mit einem Plus von 2,3% wieder auf einen höheren Wachstumspfad wechseln; für die Folgejahre prognostiziert der ACC Steigerungsraten von um die 3%.

Der Auslieferungswert (Shipments = Inlandsabsatz und Export) chemischer Erzeugnisse (North American Industry Classification System (NAICS) 325; Chemical Manufacturing) stieg laut Statistiken des U.S. Census Bureau 2011 um 8,3% auf 733,1 Mrd. US$ (nicht saisonbereinigt). Von Januar bis Juli 2012 hingegen ging er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5% auf 448,0 Mrd. US$ zurück.

US-Chemieimporte legen zu

Die US-Chemieimporte sollen nach kräftigen 14,7% im Vorjahr 2012 um 4,8% auf 200,3 Mrd. US$ zulegen; 2013 soll das Wachstum dann auf 9,4% steigen. Für die Folgejahre rechnet der ACC mit Raten von um die 10%.

Das Verhältnis von Vorrat zu Auslieferungen bei den Herstellern von chemischen Erzeugnissen belief sich dem Census Bureau zufolge im Juli 2012 saisonbereinigt auf 1,17 (Juli 2011: 1,18). Der reale Output von Chemikalien auf Monatsbasis hat sich gemäß Produktionsindex der Federal Reserve in den letzten Monaten kaum geändert. Die Kapazitätsauslastung lag im Juli bei 76,9%.

Die Investitionsausgaben der US-Chemieindustrie haben dem ACC zufolge 2011 um 19,7% zugenommen. Für 2012 rechnet der Branchenverband mit einem Wachstum von 7,8% auf 35,5 Mrd. US$, das sich in den Folgejahren fortsetzen soll (2013: +7,3%; 2014: +9,0%). Die Kapazität der US-Chemieindustrie hat 2011 um 2,4% weiter abgenommen; 2012 dürfte dieser Schrumpfungsprozess zum Ende kommen. In den Folgejahren soll die Kapazität dann wieder ausgebaut werden (2013:+0,5%; 2014: +1,5%).

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