Länderreport Japan

Chemieindustrie im Schatten des Fuji

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Produktion/Branchenstruktur

Die chemische Industrie ist der zweitgrößte Zweig des verarbeitenden Gewerbes in Japan. Nach offiziellen Angaben gab es 2010 etwas über 4.700 Unternehmen mit etwa 345.000 Beschäftigten. Hinzu kamen knapp 14.100 Kunststoff verarbeitende Betriebe, die über etwa 421.000 Mitarbeiter verfügten. Ab Werk wurden Chemikalien, chemische Erzeugnisse und Kunststoffprodukte im Gesamtwert von 37,1 Bill. Yen (+8,2% gegenüber 2009) umgesetzt.

Die meisten Chemieunternehmen sind klein oder mittelgroß. Rund 70% haben weniger als 50 Mitarbeiter. In der Kunststoff verarbeitenden Industrie liegt der Anteil der Kleinbetriebe sogar bei rund 87%. Am anderen Ende des Spektrums gibt es einige sehr große, breit aufgestellte Unternehmen.

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Zu ihnen zählen Mitsubishi Chemical Holdings (http://www.mitsubishichem-hd.co.jp, Umsatz Fiskaljahr 2010: 3,17 Bill Yen, Prognose FJ 2011: 3,22 Bill. Yen, +1,7%), Sumitomo Chemicals (http://www.sumitomo-chem.co.jp, 1,98 Bill. Yen, Prognose: 1,99 Bill. Yen, +0,4%) und Mitsui Chemicals (http://www.mitsuichem.com, 1,39 Bill. Yen, Prognose: 1,43 Bill. Yen, +2,8%).

Andere in ihren jeweiligen Bereichen wichtige Anbieter sind zum Beispiel Shin-Etsu Chemical (http://www.shinetsu.co.jp, Weltmarktführer unter anderem bei PVC und Halbleiter-Siliziumwafern), Tokuyama (http://www.tokuyama.co.jp, polykristallines Silizium), Kao (http://www.kao.com, Kosmetika), Nippon Paint (http://www.nipponpaint.com, Farben und Lacke) sowie Takeda Pharmaceutical (http://www.takeda.com, Arzneimittel).

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