Länderreport Japan

Chemieindustrie im Schatten des Fuji

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Umweltschutz und Energieeffizienz in Japan

Gute Geschäfte winken 2012 den Teilen der chemischen Industrie, die eine Beziehung zu Umweltschutz und Energiesparen haben. So werden vermutlich die erneuerbaren Energien (hier inbesondere die Solartechnik) mit Inkrafttreten eines Einspeisetarifs am 1.7.12 die Nachfrage nach zugehörigen chemischen Erzeugnissen anregen.

Darüber hinaus profitiert die Chemieindustrie sehr stark von strategischen Veränderungen in der Autoindustrie. Mehr Umweltfreundlichkeit ist das wichtigste Stichwort. Das Augenmerk gilt vor allem Hybrid- und Elektroautos. Entsprechend wird viel in Batterietechnologien investiert.

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Ein anderes Betätigungsfeld sind Werkstoffe, die trotz hoher Festigkeit das Fahrzeuggewicht senken sollen. Bei Farben und Lacken gelten die Bemühungen zum Beispiel umweltfreundlichen wasserlöslichen Produkten. Auch aus der Bauindustrie sind wegen ihrer zentralen Rolle beim Aufbau des zerstörten Nordostens wieder mehr Impulse zu erwarten.

Stromversorgung verunsichert die Japanische Chemieindustrie

Trotz dieses recht positiven Bildes gibt es viele Unsicherheiten. Im Inland dürfte die Stromversorgung auch im Sommer 2012 zu einem Problem werden, da nicht absehbar ist, ob und in welchem Umfang die Kernkraft wieder zur Erzeugung herangezogen wird.

Strompreiserhöhungen, wie bei Tepco für die gewerbliche Wirtschaft bereits realisiert, werden die Ungewissheit nur noch verstärken. International wird der Yen allen Prognosen zufolge hoch bewertet bleiben.

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