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Länderreport Japan Chemieindustrie im Schatten des Fuji

Autor / Redakteur: Dr. Detlef Rehn, Germany Trade and Invest / Wolfgang Ernhofer

Nach der Tsumani-Katastrophe und den verheerenden Folgen für die Bevölkerung Japans hat sich die Wirtschaft mittlerweile wieder eingependelt. Die Konsequenzen des Nuklear-Gaus von Fukushima sind verstärkte Investitionen der Japanischen Chemieindustrie in Umweltschutz und Energieeffizienz.

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(Bild: wikimedia commons)

Tokio – Japans chemische Industrie hat sich von der Dreifachkatastrophe des 11.03.2011 erholt. Für 2012 sind die Aussichten in mehreren Bereichen recht günstig. Hauptstichwörter sind Umweltschutz und Energiesparen.

Deutschen Unternehmen bieten sich hier und in weiteren Segmenten gute Möglichkeiten. Eventuelle Verknappungen in der Elektrizitätsversorgung sind eines der größten Probleme. Längerfristig wird sich Japans chemische Industrie im Inland auf höherwertige Produkte und Technologien konzentrieren.

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Marktentwicklung/-bedarf

Japans Chemiemarkt hatte 2010 (neueste Angaben) ein Volumen (Umsatz ab Werk + Importe - Exporte) von etwa 34,7 Bill. Yen (298,7 Mrd. Euro; durchschnittlicher Devisenkurs 2010: 1 Euro = 116,3 Yen). Hinzu kamen 31,3 Bill. Yen des Marktes für Mineralölprodukte.

Im Jahr 2011 wirkten sich vor allem die Dreifachkatastrophe vom 11.3., die Stromrationierungen aufgrund des Ausfalls großer Teile der Nuklearstromkapazitäten, aber auch die Überflutungen in Thailand negativ aus.

Andererseits gelang es, Produktionskapazitäten relativ rasch wieder in Stand zu setzen. Zudem profitierten zahlreiche Unternehmen zum Beispiel von einer guten Nachfrage nach elektronischen Chemikalien für die Herstellung von Smartphones und Tablet-Computern.

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