Miniplant-Anlage Chemiefabrik auf dem Campus

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

An der Technischen Universität Berlin ist eine Großversuchsanlage für chemische Grundlagenprozesse eröffnet worden. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit und Investitionen von 1,3 Millionen Euro ist die Miniplant-Anlage mit allen Komponenten einer Chemiefabrik ausgestattet.

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Die Miniplant-Anlage umfasst Labore sowie Mess- und Analysegeräte über drei Stockwerke. (Bild: TU Berlin)
Die Miniplant-Anlage umfasst Labore sowie Mess- und Analysegeräte über drei Stockwerke. (Bild: TU Berlin)

Berlin – Auf dem Campus Charlottenburg können zukünftig chemische Herstellungs- und Analyseverfahren einer Chemiefabrik in kleinem Maßstab durchgeführt werden. Ziel der Wissenschaftler ist es, neue Verfahrensmodelle komplexer Prozesse der Chemie und Biotechnologie zu entwickeln, zu validieren und für praktische Anwendungen nutzbar zu machen.

Die Versuchsanlagen reichen über drei Etagen und umfassen mehrere Anlagen zur Trennung von Stoffen, die ähnliche Siedetemperaturen besitzen oder in Flüssigkeiten gelöst sind. Auch Labore mit Analysegeräten für die Konzentrationsmessung oder Micro-Gas-Chromatographen für die Online-Gasanalytik gehören zu der Miniplant.

Durch ein kontinuierliches Niederdruckverfahren können die Forscher in der Anlage aus Olefinen langkettige Aldehyde gewinnen, die für Kunst- oder Aromastoffe verwendet werden. In einer Schweißwerkstatt können Verfahrenstechniker die Miniplant weiter optimieren.

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