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Studie: Folgen des Brexit Chemie- und Pharmakonzerne reagieren auf Brexit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Das Brexit-Votum Ende Juni beschäftigt die Chemie- und Pharmakonzerne in Deutschland. Eine aktuelle Studie von Camelot Management Consultants ergab, dass zwei Drittel der befragten Chemie- und Pharma-Großunternehmen bereits Vorkehrungen für den Brexit treffen.

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Bereits zwei Drittel der befragten deutschen Chemie- und Pharamunternehmen haben bereits Vorkehrungen für den Brexit getroffen. Das geht aus einer Camelot-Studie hervor.
Bereits zwei Drittel der befragten deutschen Chemie- und Pharamunternehmen haben bereits Vorkehrungen für den Brexit getroffen. Das geht aus einer Camelot-Studie hervor.
(Bild: bluedesign/Oliver Boehmer/Fotolia.com)

Mannheim, Basel/Schweiz – 20 % der Unternehmen gehen von erheblichen Folgen des Brexit für ihr Geschäft aus. Der Chemie-Mittelstand dagegen sieht dem Austritt Großbritanniens aus der EU eher gelassen entgegen. Laut Studie wird sich der Brexit am stärksten auf die Standortwahl für Produktionsanlagen und Firmensitze sowie Unternehmensübernahmen und -fusionen auswirken.

Für die Studie befragte Camelot Management Consultants im Juli und August dieses Jahres 200 Top-Entscheider der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Deutschland. „Insgesamt reagiert die Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland gespalten auf den Brexit. Während vor allem die international agierenden Großunternehmen Folgen für ihr Geschäft erwarten und bereits jetzt entsprechende Vorkehrungen treffen, zeigt sich der Mittelstand abwartend“, fasst Sven Mandewirth, Partner bei Camelot Management Consultants, die Umfrageergebnisse zusammen.