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Studie: Digitalisierungsindex Chemie- und Pharmabranche schwächeln bei der Digitalisierung

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den Stand der deutschen gewerblichen Wirtschaft in Sachen Digitalisierung erfasst. Die Chemie- und Pharmabranche erreichte im Jahr 2015 mit 40 von 100 Indexpunkten einen eher schwachen Wert.

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Im Digitalisierungsindex 2015 erzielt die Chemie- und Pharmabranche 40 von 100 Punkten.
Im Digitalisierungsindex 2015 erzielt die Chemie- und Pharmabranche 40 von 100 Punkten.
(Bild: gemeinfreies Bild)

München – Die Digitalisierung der Chemie- und Pharmabranche im Jahr 2015 verlief unterdurchschnittlich. Dies ist das Ergebnis des Monitoring Report Wirtschaft DIGITAL 2015, den TNS Infratest und das ZEW im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erstellt haben. Mit 40 von 100 Indexpunkten stehen diese Schlüsselbranchen beim Grad ihrer digitalen Transformation auf Platz 7 von insgesamt elf untersuchten Branchen. Bis 2020 wird der Wirtschaftsindex DIGITAL der Chemie- und Pharmabranche um sechs auf dann 46 Punkte zulegen und damit nur ein geringes Digitalisierungstempo haben. 82 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie mit dem in 2015 erreichten Digitalisierungsgrad in ihrem Unternehmen zufrieden sind. Treiber der Digitalisierung sind Effizienzsteigerungen.

Während in der Chemie- und Pharmabranche digitale Geräte (74 Prozent) und digitale Infrastrukturen (59 Prozent) für geschäftliche Zwecke intensiv genutzt werden, kommen digitale Dienste (zehn Prozent) wie Cloud Computing, Big Data-Anwendungen oder Unified Communications kaum zum Einsatz.