US-Präsidentschaftswahl

Chemie hofft trotz protektionistischer Positionen auf Zusammenarbeit

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Cefic-Generaldirektor Marco Mensink: „Die Unsicherheit ist das Hauptproblem.“
Cefic-Generaldirektor Marco Mensink: „Die Unsicherheit ist das Hauptproblem.“
(Bild: Cefic)

„Heute sind wir wieder einmal in einer Welt aufgewacht, die anders ist als die meisten Menschen erwartet hatten. Wir haben einen neuen US-Präsidenten und, was wichtig ist, eine republikanische Mehrheit sowohl im Parlament als auch im Senat. Nach der Erfahrung des Brexit ist es heute schwer zu sagen, welchen Einfluss dies haben wird. Wie wir nach dem Brexit gesehen haben, wird kurzfristig Volatilität an den Märkten und Unsicherheit herrschen, aber die längerfristige Auswirkung ist derzeit noch unklar. Die Unsicherheit ist das Hauptproblem. Was wir wissen ist, dass sowohl die Klimapolitik als auch der internationale Handel in einem veränderten Umfeld betrieben werden wird.

Um diese Unsicherheit zu reduzieren, müssen EU-Führungspersonen so schnell wie möglich eine Beziehung zu dem neuen US-Präsidenten aufbauen und sicher stellen, dass die bestehende Partnerschaft bezüglich Demokratie, Sicherheit und Ökonomie fortgeführt wird. Die amerikanische und europäische Chemieindustrie sind eng verbunden und intensive Handelspartner. Europäische Auffassungen von Energie-, Klima-, Chemie- und Handelspolitik sollten auch in dieser neuen Welt ausgeglichen sein. Die Industrie wird sich ebenfalls anpassen müssen, und sie wird es tun.“

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