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Weltweiter Index gestiegen Chemie beschließt 2016 mit positiven Zahlen

Redakteur: MA Alexander Stark

Nach einem schwachen November zeigt sich die weltweite Chemieproduktion im Dezember 2016 gestärkt: Der Regional-Index des amerikanischen Chemieverbands ACC (American Chemistry Council) sieht eine positive Entwicklung auf wichtigen Schlüsselmärkten. Lediglich Nordamerika kann nicht an die vergangenen Erfolge anknüpfen.

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(Bild: PROCESS)

Washington/USA — Dem Index zufolge stieg die Produktion im Dreimonatsdurchschnitt im Dezember um 0,4 % und im November um 0,2 %.

Im Dezember wuchs die Chemieproduktion in West-, Mittel- und Osteuropa, in Afrika und dem Nahen Osten sowie im asiatisch-pazifischen Raum. In Nordamerika waren die Produktionszahlen allerdings rückläufig. In Südamerika stagnierte die Produktion dagegen. Im Jahresverlauf stieg der Index im Dreimonatsdurchschnitt lediglich um 0,7 % und stand bei 108,9 % des Durchschnittswerts im Dezember 2012.

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Die Chemiebranche verzeichnete im Dezember einen Anstieg der Kapazitätsauslastung um 0,1 Prozentpunkte auf 78,7 %. Im Dezember des Vorjahres betrug die Auslastung noch 80,7 %. Der langfristige Trend (1987-2016) liegt bei 88,8 %.

Europa holt auf, Nordamerika gibt nach: Die aktuellen Zahlen des ACC sehen für die weltweite Chemieproduktion einen leichten Aufschwung gegen Jahresende.
Europa holt auf, Nordamerika gibt nach: Die aktuellen Zahlen des ACC sehen für die weltweite Chemieproduktion einen leichten Aufschwung gegen Jahresende.
(Bild: American Chemistry Council ACC)

Die Produktarten entwickelten sich nach diesen Aussagen unterschiedlich. Pharmaprodukte, Verbrauchsgüter, anorganische Chemie, Kunststoffgranulate, synthetischer Gummi und andere Spezialprodukte entwickelten sich positiv. Schwächen zeigten sich allerdings bei Unternehmen der Agrochemiebranche und der Herstellung von Beschichtungen.

Für die Berechnung des Indexes zieht das American Chemistry Council die Produktionsdaten von Chemieunternehmen in 33 Schlüsselländern, Unterregionen und Regionen heran.

Was die neue US-Politik für die Chemie und Pharmaindustrie bedeutet, lesen Sie hier:

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