Biopharmazeutische Wirkstoffe Celonic vergrößert Upstream-Kapazitäten mit Einweg-Bioreaktoren von Merck

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Schweizer Auftragshersteller und -entwickler Celonic will seine Produktionsanlagen mit fünf Mobius Einweg-Bioreaktoren von Merck aufrüsten. Durch die Erweiterung der Produktion werden die Upstream-Kapazitäten von Celonic ausgebaut und so die Flexibilität und Skalierbarkeit verbessert.

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Die Kapazitäten der Mobius Einweg-Bioreaktoren reichen vom 50- bis zum 2000-Liter-Produktionsmaßstab
Die Kapazitäten der Mobius Einweg-Bioreaktoren reichen vom 50- bis zum 2000-Liter-Produktionsmaßstab
(Bild: Merck)

Darmstadt – Celonic bietet umfassende GMP-gerechte Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen für neue biopharmazeutische Wirkstoffe (NBEs) und Biosimilars an und wird ihre Entwicklungs- und Produktionsanlage im schweizerischen Basel mit 50-, 200- und 2000-Liter-Bioreaktoren erweitern. „Unsere neuen Mobius Einweg-Bioreaktoren unterstützen Celonic bei der Prozessoptimierung und tragen zur Erweiterung ihrer Kapazitäten bei, um Auftraggeber besser bedienen zu können“, erläutert Andrew Bulpin, Leiter für Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck.

„Die Bioreaktoren von Merck bieten ein flexibles, skalierbares System, das unsere Bedürfnisse und die unserer Auftraggeber erfüllt. Mit der Ergänzung des 2000-Liter-Bioreaktors kommen wir unserem Ziel einen Schritt näher, Kunden mit kommerziellen Produktionsanforderungen zu bedienen“, sagt Konstantin Matentzoglu, Vorstand von Celonic. Hersteller von Biopharmazeutika setzen immer mehr auf End-to-End-Lösungen – von der Prozessentwicklung über den Scale-up bis hin zur Herstellung für den präklinischen, klinischen und kommerziellen Bereich – da sie die Kosten senken, aber gleichzeitig die Qualität und Effizienz erhöhen wollen.

Einwegausrüstung und -systeme bieten viele Vorteile gegenüber konventionellen Systemen aus Edelstahl und gewinnen in der biopharmazeutischen Industrie zunehmend an Popularität. Einwegsysteme können die Erfolgsraten bei der Herstellung von Chargen steigern, eine potenzielle Kreuzkontamination verhindern, Anforderungen bezüglich Wasser und Abwasser verringern sowie die Projektdauer und die Kosten reduzieren. Dies sind lediglich einige der zahlreichen Gründe, weshalb Auftragshersteller und -entwickler wie Celonic die Technologien von Merck von Beginn an einsetzen. Das Portfolio der Mobius Einweg-Bioreaktoren von Merck mit einer Kapazität von 3 bis 2000 l bietet beim Scale-up eine größere Flexibilität und Kontinuität: So lässt sich der Schulungsbedarf beim Fachpersonal reduzieren.

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