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Fokus auf Nachhaltigkeit Cechemnet präsentiert neuen Sprecher

| Redakteur: MA Alexander Stark

Der Cechemnet-Lenkungskreis hat Lars Domogalla, Responsible Care Leader des Dow Olefinverbundes, einstimmig zum Sprecher des Netzwerkes gewählt. Er folgt auf Dr. Christof Günther, Geschäftsführer von Infra Leuna, dessen einjährige Amtszeit endete.

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Lars Domogalla ist Responsible Care Leader des Dow Olefinverbunds für die mitteldeutschen Standorte und Mitglied des Cechemnet-Lenkungskreises.
Lars Domogalla ist Responsible Care Leader des Dow Olefinverbunds für die mitteldeutschen Standorte und Mitglied des Cechemnet-Lenkungskreises.
(Bild: Dow/ Horst Fechner)

Schkopau – In seiner Amtszeit möchte Lars Domogalla das Augenmerk noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit richten. Für ihn persönlich heiße verantwortliches Handeln, mehr zu tun, als Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Als Beispiel nannte er die weltweite Initiative Responsible Care der chemischen Industrie. Ziel sei es, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben nach einer ständigen Verbesserung der Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit zu streben und diesen Fortschritt regelmäßig öffentlich aufzuzeigen, so Domogalla.

Der scheidende Sprecher, Dr. Christof Günther, ergänzt, welche hohe Verantwortung die Mitglieder des Netzwerkes auch bei einem ganz aktuellen Thema für ihre Standorte sehen: Die mitteldeutschen Chemieparks seien industrielle Leuchttürme und würden als Musterbeispiel für einen gelungenen Strukturwandel gelten. Der in den kommenden Jahren angestrebte Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier müsse auf diese Basis aufsetzen und das weitere Wachstum der Chemieindustrie unterstützen.

Der Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ war eines der wesentlichen Themen der kürzlichen Zusammenkunft des Lenkungskreises. Der Kohleausstieg stelle die Regionen um das Mitteldeutsche und das Lausitzer Revier, in denen sich die Chemiestandorte befinden, vor schwierige Aufgaben. Die Netzwerkpartner verständigten sich über Grundsätze einer Positionierung. Neben den strukturellen Herausforderungen sorgen sich die Chemieparkbetreiber vor allem um die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Unternehmen der Chemiebranche.

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