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Strukturwandel Cechemnet fordert Erhalt der Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie

| Redakteur: Alexander Stark

Cechemnet hat sich in einer Stellungnahme zum Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ geäußert. Darin setzt sich das Netzwerk für die Erhaltung der Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie, die Kompensation eines zu erwartenden Strompreisanstiegs für energieintensive Unternehmen und einen industrieverträglichen Strukturwandel ein.

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Chechemnet fordert, dass der Strukturwandel so gestaltet wird, dass es für den industriellen Kerne eine Zukunft gibt.
Chechemnet fordert, dass der Strukturwandel so gestaltet wird, dass es für den industriellen Kerne eine Zukunft gibt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Halle – Im Netzwerk Cechemnet haben sich fünf Chemiestandortbetreiber aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg in einem Netzwerk zusammengeschlossen: BASF Schwarzheide, der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, der Dow Olefinverbund sowie Infra Leuna und die Infra-Zeitz Servicegesellschaft. Das Netzwerk hat nun eine Stellungnahmen zum Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ veröffentlicht. Darin weißt der Sprecher Lars Domogalla darauf hin, dass die Unternehmen nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie und um die Uhr eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten. Dies müsse bei der politischen Umsetzung der Empfehlungen der „Kohlekommission“ unbedingt beachtet werden.

Domogalla ergänzt, dass das Netzwerk den Strukturwandel unterstütze. Aber er müsse so gestaltet werden, dass es für die industriellen Kerne eine Zukunft gebe. Daran wolle Chechemnet aktiv mitwirken. Der Sprecher fordert, die Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie unbedingt aufrechtzuerhalten. Wenn der beschleunigte Kohleausstieg zu Strompreissteigerungen für Bevölkerung und Industrie führt, müsse dies kompensiert werden. Außerdem setzen sich die Chemieparkbetreiber dafür ein, beim Strukturwandel vorrangig auf die Weiterentwicklung der vorhandenen Industrie zu setzen.

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