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Nachfolge geregelt

Brudermüller löst Bock als BASF-Vorstandschef ab

| Redakteur: Tobias Hüser

Dr. Martin Brudermüller ist seit 1988 bei BASF tätig.
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Dr. Martin Brudermüller ist seit 1988 bei BASF tätig. (Bild: BASF)

Martin Brudermüller übernimmt im kommenden Jahr den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei BASF. Der derzeit stellvertretende Vorstandsvorsitzende löst damit Kurt Bock ab, der den Chemiekonzern seit 2011 leitet und 2020 den Vorsitz des BASF-Aufsichtsrats übernehmen soll.

Ludwigshafen – In einer Sitzung entschied der BASF-Aufsichtsrat, dass mit Ablauf der Hauptversammlung am 4. Mai 2018 der 56-jährige Brudermüller die Nachfolge von Bock antritt. Mit dieser Weichenstellung kann Bock nach Ablauf der gesetzlichen zweijährigen Cooling-Off-Periode im Jahr 2020 in den Aufsichtsrat gewählt werden und den Vorsitz des BASF-Aufsichtsrats übernehmen. Zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Hans-Ulrich Engel ernannt.

Der Wechsel im nächsten Jahr sei Teil der langfristigen Nachfolgeplanung für Aufsichtsrat und Vorstand, sagte Jürgen Hambrecht, Aufsichtsratsvorsitzender von BASF. „In den vergangenen sieben Jahren hat Kurt Bock als Vorsitzender des Vorstands das Unternehmen entscheidend geprägt und erfolgreich weiterentwickelt. Wir haben ihn gebeten, 2020 für den Aufsichtsrat der BASF zu kandidieren, damit das Unternehmen weiterhin von seinen Fähigkeiten und Erfahrungen profitieren kann“, so Hambrecht.

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Brudermüller ist seit 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender und außerdem Chief Technology Officer von BASF. Unter anderem war er für die Region Asien-Pazifik verantwortlich. Engel ist seit 2011 Finanzvorstand des Unternehmens. 2008 übernahm er einen Mitgliedsposten im Vorstand und war seitdem u.a. für die Region Nordamerika zuständig. Neben dem Führungswechsel kündigte der Aufsichtsrat an, dass man die Bestellungen von Brudermüller, Engel und Sanjeev Gandhi um fünf Jahre bis zur Hauptversammlung 2023 verlängert habe. Im Zuge der Veränderungen wird der Vorstand im Mai 2018 von acht auf sieben Mitglieder reduziert.

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