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Automatisierungsprojekt

Brasilianisches Zellstoffwerk setzt auf ABB-Technik und verdoppelt Produktion

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Peter Terwiesch, Leiter der Division Prozessautomation von ABB: „Mit unseren integrierten Energie- und Automationslösungen steigern wir die Effizienz der Industrie und rüsten sie für das Internet der Dinge, Dienste und Menschen – ganz im Einklang mit unserer Next-Level-Strategie.“
Peter Terwiesch, Leiter der Division Prozessautomation von ABB: „Mit unseren integrierten Energie- und Automationslösungen steigern wir die Effizienz der Industrie und rüsten sie für das Internet der Dinge, Dienste und Menschen – ganz im Einklang mit unserer Next-Level-Strategie.“ (Bild: ABB)

ABB liefert ein integriertes Prozesselektrifizierungs-, Automations- und Optimierungssystem für die neue Zellstoffanlage von Fibria im Bundesstaat Mato Grosso do Sul in Brasilien. Die Bauarbeiten am Projekt „Horizonte 2“ werden Ende 2015 beginnen; das neue Werk soll 2017 die Produktion aufnehmen.

Zürich/Schweiz – Der Komplex von Fibria in Três Lagoas zählt schon heute zu den größten Zellstoffwerken der Welt. Nach der Fertigstellung wird die neue Produktionslinie die Kapazitäten des Werks um 1,75 Millionen Tonnen Zellstoff pro Jahr erweitern und damit mehr als verdoppeln. Der von Fibria produzierte Zellstoff wird zur Herstellung einer breiten Palette von Papieren genutzt, einschliesslich Tissue-, Druck- und Schreibpapieren.

ABB liefert eine integrierte Elektrifizierungs- und Automationslösung, die in fast allen Prozessbereichen für die Steuerung und den Betrieb der neuen und auch der bestehenden Anlage eingesetzt werden soll. Technische und wirtschaftliche Kriterien gaben den Ausschlag dafür, dass der Hersteller von Kurzfaser-Eukalyptuszellstoff dieses Projekt an ABB vergeben hat.

Laut Peter Terwiesch, Leiter der Division Prozessautomation von ABB, ist ABB mit ihrem kombinierten Energie- und Automationsportfolio optimal aufgestellt, um Prozessindustrien wie der Papier- und Zellstoffindustrie integrierte Elektrifizierungs- und Automationslösungen zu liefern. „Die Anwendung eines einzelnen Steuerungssystems für zwei verschiedene Werke sorgt bei unseren Kunden für höhere Produktivität und Effektivität“, so Terwiesch. „Mit unseren integrierten Energie- und Automationslösungen steigern wir die Effizienz der Industrie und rüsten sie für das Internet der Dinge, Dienste und Menschen – ganz im Einklang mit unserer Next-Level-Strategie.“

Das Projekt umfasst die Erweiterung des primären Unterwerks, gasisolierte Schaltanlagen, Verteiltransformatoren für das Werk und Leistungstransformatoren für die Generatoren, Niederspannungsschaltanlagen, drehzahlgeregelte Antriebe, Nieder- und Mittelspannungsmotoren und das Prozessleitsystem (DCS).

Ebenfalls integriert ist ein Asset-Optimierungssystem, mit dem ABB die betrieblichen Abläufe von einem Tausende von Kilometern entfernten Standort aus überwachen und Fibria Daten für fundierte Wartungsentscheidungen übermitteln kann. Das hilft dem Zellstoffhersteller, seine Instandhaltungsstrategie zu optimieren.

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