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Einbruch bei BASF-Tochter Brandanschlag auf Wintershall

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

In der Nacht zu Donnerstag ist eine unbekannte Person in die Zentrale von Wintershall in Kassel eingebrochen. Die Hessische Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA) berichtet von einem versuchten Brandanschlag auf das Öl- und Gas-Tochterunternehmen der BASF.

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Wintershall in Kassel ist größerem Schaden durch einen Brandanschlag entgangen. (Symbolbild)
Wintershall in Kassel ist größerem Schaden durch einen Brandanschlag entgangen. (Symbolbild)
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Kassel – Die BASF-Tochter Wintershall ist Opfer eines versuchten Brandanschlags geworden. Die HNA berichtet, dass eine unbekannte Person in der Nacht um 3:30 Uhr eine Fensterscheibe auf der Rückseite eines Gebäudes eingeschlagen habe. Anschließend habe die Person versucht Feuer zu legen. Größerer Schaden konnte offensichtlich durch schnelles Eingreifen eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes verhindert werden, so Polizeisprecher Torsten Werner. Der Täter oder die Täterin sei geflüchtet. Das Unternehmen ist eine 100 prozentige Tochter der BASF und Deutschlands größter Erdöl- und Erdgasproduzent.

Die HNA bringt den Anschlag mit einem Brandanschlag auf eine Moschee in Verbindung. Am 25. März haben dort vier Unbekannte eine Scheibe eingeschlagen und zwei Brandsätze geworfen. Laut der Tageszeitung habe sich kürzlich die Gruppe „Antifa International“ auf der linken Internetseite de.inymedia.org zu dem Anschlag auf die Moschee bekannt.

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