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Pharmaverpackungen

Bosch erweitert Portfolio für die Serialisierung von Pharmaverpackungen

| Redakteur: Tobias Hüser

Bosch Packaging Technology hat sein Portfolio für die Serialisierung pharmazeutischer Verpackungen ausgebaut. Das Carton Printing System bildet die Basis der Technik. Es wurde nicht nur hinsichtlich Flexibilität weiterentwickelt, sondern kann zudem mit einem IT-System verknüpft werden, um die Zuordnung der Seriennummern so einfach wie möglich zu gestalten. Die Technik ist für gesetzliche Anforderungen auf der ganzen Welt gerüstet.

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Das CPS (Carton Printing System) bildet die Basis für sämtliche Serialisierungslösungen von Bosch. Der Drucker lässt sich flexibel verstellen, um die Data Matrix Codes wahlweise oben oder an der Seite der Faltschachteln anzubringen.
Das CPS (Carton Printing System) bildet die Basis für sämtliche Serialisierungslösungen von Bosch. Der Drucker lässt sich flexibel verstellen, um die Data Matrix Codes wahlweise oben oder an der Seite der Faltschachteln anzubringen.
(Bild: Bosch)

Waiblingen – Im Kampf gegen Medikamentenfälschung stehen in einer Vielzahl von Ländern Gesetzesänderungen zur verschärften Kennzeichnung von Arzneimitteln an. Damit verbunden ist ein steigender Bedarf an sicheren und flexiblen Lösungen bei Herstellern. „Mit unserem Serialisierungskonzept bieten wir Kunden mehr als nur eine Maschine“, erläutert Daniel Sanwald, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology. „Bei Bosch steht das Gesamtpaket im Fokus, das auch die passende IT umfasst.“

Das CPS (Carton Printing System) druckt je nach Kundenbedarf 1D oder 2D Data Matrix Codes auf bis zu 400 Faltschachteln pro Minute. Dank eines Upgrades des Kamerasystems können nun beide Codes auf unterschiedlichen Kartonqualitäten noch zuverlässiger geprüft werden. Entspricht der Kontrast und die Lesbarkeit des Data Matrix Codes nicht der geforderten Qualitätsstufe werden die Produkte automatisch aussortiert.

Von der Vorderseite aus lässt sich die Maschine leicht bedienen, so dass mechanische Komponenten bei Formatumstellungen einfach und schnell zugänglich sind. Beim CPS 1900 reduzieren sich Stillstandzeiten durch ein optimiertes Einfädeln des Etikettenbandes bei Formatwechseln auf ein Minimum.

Vorteile durch Software-Verknüpfung

Für die zuverlässige Zuordnung der Seriennummern lassen sich die CPS Systeme mehrstufig mit Maschinensoftware und Unternehmens-IT verknüpfen. Dafür hat Bosch Packaging Technology bewährte Automatisierungstechnik aus dem Bosch-Kraftfahrzeugbereich für die speziellen Anforderungen der Pharmabranche angepasst. „Aufgrund dieser Erfahrungen können wir unseren Kunden IT-Lösungen anbieten, die nicht nur das gesamte Ordermanagement abwickeln, sondern auch den Import und den Export der Seriennummern steuern“, erklärt Sanwald.

Je nach Land und Richtlinie werden die Nummern entweder landesweit zentral vergeben oder vom Unternehmen selbst generiert. Lohnhersteller wiederum beziehen die Nummern von ihren Auftraggebern. „Unser IT-System ist für alle drei Fälle gerüstet. Wahlweise lassen sich die Bosch-Anlagen aber auch flexibel mit Systemen anderer IT-Anbieter kombinieren“, so Sanwald. Das IT-Konzept bringt für produzierende Unternehmen noch weitere Vorteile: Alle Produktionsparameter und -daten sämtlicher Verpackungslinien sind jederzeit übersichtlich einsehbar. „Zum Beispiel werden Kapazitäten bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Stillstand oder Umrüstung automatisch neu geplant“, erläutert Sanwald.

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Über den Autor

Tobias Hüser

Tobias Hüser

Redaktioneller Mitarbeiter, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik