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Solide Geschäftsperformance Borealis zufrieden mit erstem Halbjahr 2019

| Redakteur: MA Alexander Stark

Borealis verzeichnet ein solides zweites Quartal und erstes Halbjahr 2019. Das positive Ergebnis sei zurückzuführen auf die guten integrierten Polyolefinmargen in Europa sowie die verbesserten Ergebnisse im Pflanzennährstoffgeschäft, teilte das Unternehmen mit.

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Borealis hat im zweiten Quartal ein respektables Ergebnis erzielt, das sich in soliden Halbjahreszahlen niederschlägt“, berichtet Borealis Vorstandsvorsitzender Alfred Stern.
Borealis hat im zweiten Quartal ein respektables Ergebnis erzielt, das sich in soliden Halbjahreszahlen niederschlägt“, berichtet Borealis Vorstandsvorsitzender Alfred Stern.
(Bild: Borealis)

Wien/Österreich – Borealis meldet einen Nettogewinn von 328 Millionen Euro im zweiten Quartal 2019. Im gleichen Quartal 2018 lag der Nettogewinn bei 293 Millionen Euro. Die guten integrierten Polyolefinmargen und das bessere Ergebnis bei Pflanzennährstoffen hätten den schwächeren asiatischen Polyolefinmarkt kompensiert. Dank der guten Geschäftsperformance und eines soliden Beitrags von Borouge sank darüber hinaus die Nettoverschuldung im zweiten Quartal um 279 Euro Millionen. Mit einer Verschuldungsquote von 22 % zum Ende des zweiten Quartals 2019 ist der Konzern finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Außerdem konnte sich das Unternehmen über die Einigung österreichischer und finnischer Behörden freuen: Am 7. Juni 2019 wurde in zwei Fällen hinsichtlich der Besteuerung des finnischen Tochterunternehmen Polymers Oy und Borealis Technology Oy ein Übereinkommen erzielt. Der Konflikt wurde mittels Verständigungsverfahren zwischen Österreich und Finnland beigelegt.

Während Borouge mit einer Abschwächung des Polyolefinmarkts in Asien konfrontiert sei, konnte das Pflanzennährstoffgeschäft in der ersten Jahreshälfte 2019 einen maßgeblichen Aufschwung verzeichnen, berichtet Borealis Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. In der zweiten Jahreshälfte erwartet er einen starken Druck auf die integrierten PO-Margen in Europa. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass das Pflanzennährstoffgeschäft weiterhin einem positiven Trend folgen wird.

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